Porträt von Gardiner G. Hubbard
Foto: Otto Renard · Wikimedia Commons

Autor

Gardiner G. Hubbard

US-amerikanischer Rechtsanwalt und Unternehmer

Geboren
25. August 1822, Boston
Gestorben
11. Dezember 1897, Washington, D.C.
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Rechtsanwalt, Geschäftsmann, Finanzier und Jurist

Leben und Werk

Gardiner Greene Hubbard (* 25. August 1822 in Boston, Massachusetts; † 11. Dezember 1897 in Twin Oaks bei Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt und Unternehmer. Sein Schwiegersohn war Alexander Graham Bell, mit dessen Firma, der Bell Telephone Company er eng verbunden war.

Leben

Gardiner Greene Hubbard wurde in Mt. Auburn, Cambridge, Mass. geboren, wo seine Eltern ihre Ferien verbrachten. Er war der älteste Sohn von Samuel und Mary Ann (Greene) Hubbard. Sein Vater Samuel Hubbard (1785–1847) hatte Rechtswissenschaft an der Yale University studiert. 1810 war er Abgeordneter von Boston und wurde sogar Senator. Danach war er bis zu seinem Tod Richter am Supreme Court von Massachusetts. Die Familie entstammte den Nachfahren von William Hubbard aus Ipswich, Mass.

Nach Besuch der Phillips Academy in Andover graduierte Gardiner am Dartmouth College 1841. Danach studierte er Jura in Harvard und erhielt 1843 seine Zulassung als Rechtsanwalt. Er trat in die Kanzlei von Benjamin R. Curtis in Boston ein, der er bis 1873 angehörte. Im Anschluss führte er bis 1887 sein Rechtsanwaltbüro in Washington D. C.

Hubbard interessierte sich für neue Techniken und Industrien. So unterstützte er mit dem Bau einer S-Bahn von Cambridge nach Boston die erste Strecke, die außerhalb von New York errichtet wurde. Er förderte ferner den Bau der Cambridge Water Works (Wasserwerke) und Gas Light Companies (Gaslicht) und war deren Präsident über mehrere Jahre.

Seine Tochter Mabel erkrankte 1862 im Alter von fünf Jahren an Scharlach. Zu jener Zeit gab es noch keine Antibiotika, so dass sich die Krankheit auf das Innenohr ausbreitete und Mabel ertaubte. Daraufhin beschäftigte er sich intensiv mit Taubheit und gründete 1866/67 in Northampton die erste amerikanische Schule für Gehörlose, heute die Clarke Schools for Hearing & Speech, wo die Kinder die Gebärdensprache lernten. Von 1867 bis 1897 war er Treuhänder des Clarke Instituts für Taubstumme.

Text: “Gardiner Greene Hubbard”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Gardiner G. Hubbard

1 buch