Porträt von George Auriol
Foto: Georges Redon (Jules Georges Redon ) · Wikimedia Commons

Autor

George Auriol

Französischer Lyriker, Liedtexter, Grafiker und Künstler des Jugendstils

Geboren
26. April 1863, Beauvais
Gestorben
2. Februar 1938, Paris
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Schriftdesigner, Dichter, Grafikdesigner, Drucker und Maler

Leben und Werk

George Auriol, eigentlich Jean-Georges Huyot (* 26. April 1863 in Beauvais (Oise); † 3. Februar 1938 in Paris) war ein französischer Lyriker, Liedtexter, Grafiker und Künstler des Jugendstils. Auriol erlangte Ende des 19. Jahrhunderts als Sänger und Komponist populärer Lieder mit eigenen Texten seinen größten Ruhm. Er ging auch als Freund von Alphonse Allais und Mitglied der Fumisten-Gruppe in die Geschichte ein.

Leben und Werk

Auriol kam 1883 nach Paris und wurde in die Typographie und Buchgestaltung durch Eugène Grasset eingewiesen. Ab 1885 arbeitete er für die Redaktion der satirischen Zeitschrift Chat noir, die von dem Club Le Chat Noir in Paris publiziert wurde. Er komponierte nebenbei Chansons (Am berühmtesten wurde die Romanze «Quand les lilas refleuriront»). Auriol arbeitete als Illustrator für die Verlage Éditions Larousse und Hachette. Auriol, ein Bohemien, war befreundet mit Erik Satie.

Georges Auriol gehörte der Fumisten-Gruppe an und lernte viel von ihr, sowohl im Hinblick auf sein Verhalten als auch auf seine Kreativität. Alphonse Allais schätzte seine freie und „unkonventionelle“ Art sehr und schrieb mehrere Geschichten über ihn, eine davon trug den Titel: „Mein Freund Georges Auriol“. In dieser Geschichte schilderte Allais die unbeschwerte, ja fast frivole Art, in der Auriol durch Paris schlenderte und seine fumistischen Eskapaden auslebte (Aktionen, die dem späteren Hooliganismus der Dadaisten ähnelten).

1900 begann Auriol in Zusammenarbeit mit Georges Peignot, dem Direktor von Deberny & Peignot, die Schriftarten Auriol (1901–1904) und Robur zu entwerfen. Auriol, La Française, Champlève, Le clair de lune und Robur befinden sich heute im Besitz von Linotype.

Text: “George Auriol”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von George Auriol

1 buch