Porträt von George Berkeley
Foto: John Smibert · Wikimedia Commons

Autor

George Berkeley

Irischer Theologe und Philosoph der Aufklärung

Geboren
12. März 1685, Dysart Castle
Gestorben
14. Januar 1753, Oxford
Staatsangehörigkeit
Königreich Irland
Beruf
Philosoph, anglikanischer Priester, Schriftsteller, Epistemologe und Wissenschaftstheoretiker
Strömung
Empirismus und Immaterialismus
Wichtige Werke
De Motu · An Essay Towards a New Theory of Vision · Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis · Three Dialogues between Hylas and Philonous · The Theory of Vision, or Visual Language · The Analyst · Siris · The Querist

Leben und Werk

George Berkeley [ˈbɑrkli] (* 12. März 1685 in der Grafschaft Kilkenny (Irland); † 14. Januar 1753 in Oxford) war ein anglikanischer Theologe, Sensualist und Philosoph aus der Zeit der Aufklärung. Er entstammte einer royalistisch-protestantischen Familie der anglo-irischen Oberschicht.

Berkeleys Denken kann als das Bindeglied zwischen dem von Locke und Hume angesehen werden. Er leistete seine Beiträge aus der Sicht seines Wahrnehmens. Er folgerte daraus vor allem philosophische Ergebnisse über die Möglichkeiten, die Welt zu erkennen. Sie widersprachen den metaphysischen Theorien seiner Zeit. Seine Ergebnisse können als skeptische Antworten gelten. In der Folge seiner skeptischen bzw. zetetischen Annahmen vertrat er eine nominalistische Philosophie. Viele Philosophen bezeichneten Berkeley als Immaterialist. Dabei legen sie eine Interpretation zugrunde, die unter „bewusstseinsimmanentem Empirismus“ als Kategorie in gängigen Philosophiegeschichten zu finden ist. Es ist fraglich, ob damit Berkeleys philosophische Annahme „Sein heißt wahrgenommen werden“ (to be is to be perceived oder esse est percipi) zutreffend nachzuvollziehen ist.

Text: “George Berkeley”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von George Berkeley

4 bücher