Autor
George Massee
Britischer Botaniker und Mykologe
- Geboren
- 20. Dezember 1850, Scampston
- Gestorben
- 16. Dezember 1917, London
- Staatsangehörigkeit
- Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
- Beruf
- Botaniker, Mykologe, wissenschaftlicher Illustrator und wissenschaftlicher Sammler
- Wichtige Werke
- British fungi with a chapter on lichens
Leben und Werk
George Edward Massee (* 20. Dezember 1845 in Scampston, Yorkshire; † 16. Februar 1917 in Sevenoaks) war ein britischer Botaniker und Mykologe. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Massee“.
Leben
Massee interessierte sich schon als Jugendlicher für Naturgeschichte und begleitete den Botaniker Richard Spruce, der ein Bekannter der Familie war, auf einer Expedition nach Panama und Ecuador. Außerdem meldete er sich freiwillig zur französischen Fremdenlegion, um im Deutsch-Französischen Krieg auf Seiten der Franzosen zu kämpfen, kam aber nur kurz zum Einsatz. Er besuchte die York School of Arts und studierte kurz in Cambridge (Downing College) ohne Abschluss. Seine Beschäftigung mit Pilzen, die er zeichnerisch festhielt, fand die Aufmerksamkeit von Mordecai Cooke, der ihn förderte. Massee zog nach London, hielt Vorträge über Mykologie und war kurze Zeit Mitarbeiter des Natural History Museum und war 1893 bis zu seinem Ruhestand 1915 Kurator (Principal Assistant) für Mykologie an den Royal Botanic Gardens (Kew) als Nachfolger von Cooke. Sein Assistent dort war ab 1904 der Algologe Arthur Disbrowe Cotton (1879–1962) und ab 1910 Elsie Wakefield, die seine Nachfolgerin in Kew wurde.
Er beschrieb viele neue Arten von Pilzen, da er aber häufig keine Typexemplare behielt und unvollständig beschrieb wurden viele davon als nomen dubium eingestuft. Der Großteil seines Herbariums kam nach Kew, ein Teil wurde 1907 an den New York Botanical Garden verkauft. Eine Reihe von Pilzarten wurde ihm zu Ehren benannt und die Gattung Masseea. Er galt zwar als Experte von großem Wissen, aber auch als nachlässig, so dass ihm bisweilen einige grobe Fehler unterliefen.
Text: “George Edward Massee”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von George Massee
1 buch

