Porträt von Georges Goyau
Foto: Agence de presse Meurisse · Wikimedia Commons

Autor

Georges Goyau

Französischer Religionshistoriker und Essayist

Geboren
31. Mai 1869, Orléans
Gestorben
25. Oktober 1939, Bernay
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Religionshistoriker, Historiker, Akademiker, Schriftsteller und Autor

Leben und Werk

Pierre Louis Théophile Georges Goyau (* 31. Mai 1869 in Orléans; † 25. Oktober 1939 in Bernay) war ein französischer Religionshistoriker und Essayist.

Leben

Goyau, Sohn des Tierarztes Louis-Pierre Goyau (1829–1903), besuchte das Lycée d’Orléans und anschließend in Paris das Lycée Louis-le-Grand und die École normale supérieure.

1891 bestand er sein Agrégationsexamen in Geschichte und Geographie und wurde im folgenden Jahr Lehrer an der École française de Rome. Ab 1894 schrieb er für die Revue des Deux Mondes und Le Figaro und veröffentlichte zahlreiche Bücher zur Geschichte der Römisch-katholischen Kirche.

Am 10. November 1903 heiratete Goyau die Schriftstellerin Lucie Faure (1866–1913), die Tochter des damals schon verstorbenen ehemaligen Staatspräsidenten Félix Faure, und 1916 Juliette Heuzey (1865–1952), die 1947 eine Biografie über ihren Mann veröffentlichte.

Am 15. Juni 1922 wurde Georges Goyau in die Académie française gewählt und war ab dem 13. Januar 1938 bis zu seinem Tode im folgenden Jahr Secrétaire perpétuel.

Ehrungen

Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)

1898: Prix Bordin für L’Allemagne religieuse: le Protestantisme

1908: Prix Vitet

Die Académie française lobt seit 1994 jährlich den Prix Georges Goyau für Arbeiten in der Geschichte und Soziologie aus.

Text: “Georges Goyau”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Georges Goyau

2 bücher