Porträt von Gertrude Lowthian Bell
Foto: Historia/REX/Shutterstock.com (according to Brittanica.com) · Wikimedia Commons

Autor

Gertrude Lowthian Bell

Britische Reisende, Schriftstellerin, Bergsteigerin, Politikerin, Archäologin und Spionin (1868–1926)

Geboren
14. Juli 1868, Washington
Gestorben
12. Juli 1926, Bagdad
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Forschungsreisende, Archäologin, Schriftstellerin, Bergsteigerin und Diplomatin

Leben und Werk

Gertrude Margaret Lowthian Bell CBE (* 14. Juli 1868 in Washington Hall, County Durham; † 12. Juli 1926 in Bagdad) war eine britische Forschungsreisende, Historikerin, Schriftstellerin, Archäologin, Alpinistin, politische Beraterin und Angehörige des britischen Geheimdienstes im Ersten Weltkrieg. Aufgrund ihrer auf einer Reihe von Reisen gewonnenen Kenntnisse des Nahen Ostens spielte sie ebenso wie der als Lawrence von Arabien bekannt gewordene Thomas Edward Lawrence während des Ersten Weltkriegs und danach eine große Rolle in der politischen Neuordnung dieser Region. Bereits 1917 wurde sie für ihre Leistungen als Commander des Order of the British Empire (CBE) ausgezeichnet. Als zunächst inoffizielle Mitarbeiterin des Secret Intelligence Service, später als politischer Verbindungsoffizier und Orientsekretärin war sie maßgeblich an der Gründung des heutigen Iraks beteiligt und gehörte zu den engen Vertrauten des irakischen Königs Faisal I. Auch an der Entstehung des Irakischen Nationalmuseums in Bagdad hatte sie wesentlichen Anteil.

Text: “Gertrude Bell”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Gertrude Lowthian Bell

4 bücher