Autor
Gustaf Fröding
Schwedischer Lyriker
- Geboren
- 22. August 1860, Herrenhaus Alster
- Gestorben
- 8. Februar 1911, Hedvig Eleonora and Oscar Parish
- Staatsangehörigkeit
- Schweden
- Beruf
- Übersetzer, Journalist, Dichter und Schriftsteller
- Wichtige Werke
- Gitarr och dragharmonika · Nya dikter · Tall Tales and Adventures
Leben und Werk
Gustaf Fröding (Aussprache [ˈɡɵsˌtav ˈfrøːˌdɪŋ], * 22. August 1860 auf Herrenhaus Alster bei Karlstad; † 8. Februar 1911 in Stockholm) ist der bedeutendste schwedische Lyriker der 1890er Jahre.
Leben
Gustaf Fröding, 1860 auf dem Herrenhof Alster in Värmland geboren, kam aus einer Beamten- und Unternehmerfamilie. Seine Mutter, Emilia Fröding (geborene Agardh), war die Tochter des Bischofs von Karlstad, Carl Adolph Agardh.
Fröding besuchte das Gymnasium in Karlstad und begann 1880 Studien an der Universität Uppsala, die er aber nicht abschloss. Während seiner Studienzeit kam er in radikalliberale Kreise, die ihn politisch prägten. 1887 bekam er eine Anstellung bei der radikalen Zeitung Karlstads-Tidningen, die er ein Jahr später wieder verließ, als ein Erbe es ihm ermöglichte, sich seinen literarischen Interessen zu widmen. Ein erster psychischer Krankheitsanfall führte ihn 1889/90 in eine Nervenheilanstalt in Görlitz (Schlesien), wo er seine erste Gedichtsammlung Guitarr och dragharmonika (Gitarre und Ziehharmonika) fertigstellte, die 1891 publiziert wurde. Die Gedichtsammlung war ein unmittelbarer Erfolg und erreichte innerhalb einiger weniger Jahre eine Auflage wie keine andere davor.
Gustaf Fröding war sich seines Erfolges gar nicht bewusst, da er sich zur Zeit der Veröffentlichung in einem norwegischen Pflegeheim befand, um seinen schweren Alkoholismus und nervöse Beschwerden behandeln zu lassen. Er kehrte danach zur Karlstads-Tidningen zurück, wo er Kulturartikel und Gedichte schrieb. Gleichzeitig arbeitete er an seiner zweiten Gedichtsammlung Nya dikter (neue Gedichte), die 1894 herauskam. Dieser Gedichtsammlung, die wie die erste eine Mischung humorvoller Gedichte mit värmländischen Motiven mit ernsteren, diesmal auch sozialkritischen Gedichten ist, war ein noch größerer Erfolg beschieden.
Text: “Gustaf Fröding”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Gustaf Fröding
1 buch

