Autor
Gustav Friedrich Klemm
Deutscher Kulturhistoriker und Bibliothekar
- Geboren
- 12. November 1802, Chemnitz
- Gestorben
- 26. August 1867, Dresden
- Staatsangehörigkeit
- Königreich Sachsen
- Beruf
- Anthropologe, Bibliothekar, Kulturhistoriker, Schriftsteller und Historiker
Leben und Werk
Gustav Friedrich Klemm (* 12. November 1802 in Chemnitz; † 26. August 1867 in Dresden) war ein deutscher Kulturhistoriker und Bibliothekar.
Leben
Gustav Friedrich Klemm (oft nur Gustav Klemm genannt) war der Sohn des königlich-sächsischen General-Accis-Ober-Einnehmers Johann Heinrich Gottlob Klemm. Seine Schulbildung erhielt er in Freiberg und Chemnitz. Ab 1821 war er an der Universität Leipzig immatrikuliert. Obwohl für ihn eigentlich die Rechtswissenschaft vorgesehen war, widmete er sich historischen Studien und dem Studium der Kulturgeschichte. Seine Dissertation über das Bibliothekswesen reichte er 1825 an der Universität Jena ein.
1825 siedelte er nach Dresden über. Hier verfasste bzw. beendete er einige historische Schriften und versuchte sich auch als Dichter. 1830 ging er als Redakteur der Zeitung „Friedens- und Kriegs-Courier“ nach Nürnberg. Nach einem Jahr trat er eine Stelle als zweiter Sekretär an der Dresdner Königlichen Öffentlichen Bibliothek (jetzt Sächsische Landesbibliothek) an. 1833 erhielt er im Nebenamt die Aufsicht über die königliche Porzellansammlung. 1834 wurde er zum Bibliothekar ernannt. In Dresden war er Mitglied der Freimaurerloge Zum goldenen Apfel.
1838 durchreiste er mit dem damaligen sächsischen Prinzen Johann Italien. Die Reise wertete er literarisch aus. 1852 gab er die Leitung der Dresdner Porzellansammlung auf und wurde Leiter der Königlichen Öffentlichen Bibliothek. Bis dahin war auch sein Hauptwerk, 10 Bände Allgemeine Culturgeschichte der Menschheit, erschienen.
Text: “Gustav Friedrich Klemm”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Gustav Friedrich Klemm
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