Autor
Gustave Geffroy
Französischer Journalist, Kunstkritiker, Historiker und Schriftsteller
- Geboren
- 1. Juni 1855, Paris
- Gestorben
- 4. April 1926, Paris
- Staatsangehörigkeit
- Frankreich
- Beruf
- Journalist, Kunsthistoriker, Schriftsteller und Kunstkritiker
Leben und Werk
Gustave Geffroy (* 1. Juni 1855 in Paris; † 4. April 1926 ebenda) war ein französischer Journalist, Kunstkritiker, Historiker und Schriftsteller und einer der zehn Gründungsmitglieder der Académie Goncourt.
Leben
Geffroy kam im September 1886 von der bretonischen Insel Belle-Île nach Paris, um eine Untersuchung über die Gefängnisse Napoléon III. zu machen. Dort traf er zufällig den Maler Claude Monet, den er bewunderte und mit dem er Freundschaft schloss.
Er gehörte zu den wenigen Kritikern, die Paul Cézannes Werk zu Lebzeiten positiv beurteilten. Im Jahr 1895 war das von Cézanne gemalte Porträt Geffroys entstanden, das Cézanne jedoch in unvollendetem Zustand beließ, weil er mit diesem nicht zufrieden war.
Im Jahr 1897 veröffentlichte Geffroy L'Enfermé, in dem er über das Leben des französischen Revolutionärs Auguste Blanqui berichtete. Als Mitarbeiter der Zeitung La Justice, ab dem 15. Januar 1880, traf er Georges Clemenceau, der ihm ein guter Freund wurde und der ihn im Jahr 1908 zum Direktor der Gobelin-Manufaktur machte. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tod im Jahr 1926 in Paris inne. Sein Grab liegt auf dem Pariser Friedhof Cimetière de Montrouge.
Eine Straße des 13. Arrondissements in Paris trägt seinen Namen.
Hauptwerke
Romane
Le Cœur et l'esprit (1894)
Hermine Gilquin (1907)
La Comédie bourgeoise (1922)
Cécile Pommier. (1) L'Éducation spirituelle (2) La Lutte des classes (2 Bände, 1923)
Über Kunst
Bernard Palissy (1881)
Le Statuaire Rodin (1889)
La Vie artistique (8 Bände, 1892–1903)
Rubens (1902)
Text: “Gustave Geffroy”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

