Porträt von Gyula Krúdy
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

Gyula Krúdy

Ungarischer Schriftsteller und Prosaist

Geboren
21. Oktober 1878, Nyíregyháza
Gestorben
12. Mai 1933, Budapest
Staatsangehörigkeit
Ungarn
Beruf
Schriftsteller und Journalist

Leben und Werk

Gyula Krúdy (* 21. Oktober 1878 in Nyíregyháza; † 12. Mai 1933 in Budapest) war ein ungarischer Schriftsteller. Er war ein bedeutender Prosaist der modernen ungarischen Literatur zur Zeit des Fin de siècle. Ein Wesen seines literarischen Stils ist das feine Spiel mit den Ausdrucksmitteln der Ironie und Melancholie, der Nostalgie und des Realismus.

Leben

Gyula Krúdy wurde 1878 in Nyíregyháza als Sohn eines kleinadeligen Anwalts geboren. Seine Mutter war eine Hilfsarbeiterin, die der Vater erst nach der Geburt des achten Kindes ehelichte. Krúdy wurde gegen den Willen seines Vaters Schriftsteller. Der Erfolg kam schnell, doch am Ende seines Lebens ließ das Interesse an seinen literarischen Werken nach. Erst in den 1950er Jahren wurde sein Werk von der ungarischen Literaturwissenschaft neu entdeckt und gewürdigt.

Im Alter von vierzehn Jahren veröffentlichte Krúdy seine erste Kurzgeschichte. 1896 ging er als Journalist nach Budapest und wurde 1914 Mitglied der Petőfi-Gesellschaft. 1930 erhielt Gyula Krúdy den Baumgarten-Preis. Sein umfangreiches literarisches Werk umfasst 87 Romane und etwa 2400 Erzählungen. Außerdem verfasste er rund 2000 Zeitungsartikel. Krúdy starb verarmt im Jahre 1933 in Budapest.

Ausgewählte Werke

Őszi versenyek

Üres a fészek (1897), erste Erzählungen

Az aranybánya (1900), Roman

A podolini kísértet (1906), Roman

Szindbád ifjúsága és utazásai (1911), Erzählungen

Francia kastély (1912), Roman

A vörös postakocsi (1913), Roman

Palotai álmok (1914), Roman

Szindbád: A feltámadás (1915), Erzählungen

Text: “Gyula Krúdy”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Gyula Krúdy

18 bücher