Autor
Heinrich Lhotzky
Deutscher protestantischer Theologe und Publizist
- Geboren
- 21. April 1859, Claußnitz
- Gestorben
- 24. November 1930, Ludwigshafen am Bodensee
- Staatsangehörigkeit
- Deutschland
- Beruf
- Theologe, Schriftsteller und Pastor
Leben und Werk
Heinrich Lhotzky (* 21. April 1859 in Claußnitz; † 24. November 1930 in Ludwigshafen am Bodensee) war ein deutscher Schriftsteller.
Leben
Heinrich Lhotzky wurde durch das Glaubenszeugnis und die Gemeinschaft in der Herrnhuter Brüdergemeine geprägt. Er studierte protestantische Theologie an der Universität Leipzig, wo er 1879 dem Leipziger Wingolf beitrat. Nach der Promotion war er von 1886 bis 1890 Pastor für die deutschen Auslandsgemeinden in Bessarabien, danach, von 1890 bis 1901, Seelsorger in der Schweizer Kolonie Zürichtal auf der Krim.
Nach Deutschland zurückgekehrt, gründete Heinrich Lhotzky zusammen mit Johannes Müller die Grünen Blätter und 1903 die Pflegestätte persönlichen Lebens auf Schloss Mainberg. Im April 1904 kam es zur Trennung und Lhotzky verpflichtete sich, in Unterfranken keine vergleichbare Einrichtung zu gründen.
Lhotzky zog als freier Schriftsteller in die Nähe Münchens und machte sich als Autor von Ratgebern, Erzählungen und Romanen einen Namen, die religiöse Themen behandelten und teilweise hohe Auflagen erreichten. Ab 1910 lebte er in Ludwigshafen am Bodensee. Zu seinen Nachfahren gehört Olaf Dähmcke, Professor für Baustofflehre und Massivbau an der Universität-GH Siegen.
Neben seiner Mitgliedschaft im Leipziger Wingolf, wurde Lhotzky auch 1894 in Dorpat (Estland) und 1909 beim Münchner Wingolf aktiv.
Schriften (Auswahl)
Koautor der Grünen Blätter – Blätter zur Pflege des persönlichen Lebens (1898–1904)
Hrsg. der Zeitschrift Leben (1905–1911), auch Die roten Blätter genannt
Der Weg zum Vater, 1903
Text: “Heinrich Lhotzky”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Heinrich Lhotzky
1 buch

