Porträt von Henry Dudeney
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

Henry Dudeney

Englischer Mathematiker

Geboren
10. April 1857, Mayfield
Gestorben
24. April 1930, Lewes
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Mathematiker, Schachspieler, Autor, Chronist und Schachautor
Wichtige Werke
Dudeney number · The Canterbury Puzzles · Hinged dissection

Leben und Werk

Henry Ernest Dudeney (* 10. April 1857 in Mayfield (East Sussex); † 24. April 1930 in Lewes, Sussex) war ein englischer Autor der Unterhaltungsmathematik.

Leben und Werk

Dudeneys Interesse für mathematische Rätsel wurde von seinem Großvater, der Mathematik und Astronomie autodidaktisch erlernte und es so vom Schafhirten zum Schullehrer brachte, geweckt. Sein Vater war ebenfalls Schullehrer, Dudeney selbst besuchte aber keine höhere Schule, sondern arbeitete ab dem Alter von 13 Jahren als kleiner Verwaltungsangestellter. Er hatte aber ein Interesse für Rätsel und Schach, auch deren Verbindung Schachkomposition, und begann schon mit neun Jahren, selbst erdachte Rätsel an Zeitungen zu schicken unter dem Pseudonym „Sphinx“. Mit dem US-amerikanischen Rätselmeister Sam Loyd veröffentlichte er ab 1893 eine Reihe von Artikeln in der Wochenzeitschrift „Tit-Bits“. Später veröffentlichte er unter eigenem Namen, in „The Weekly Dispatch“, „The Queen“, „Blighty“, „Cassel’s Magazin“ und über 30 Jahre lang in der Kolumne „Perplexities“ in „The Strand“. Seine Zusammenarbeit mit Loyd endete im Streit – Dudeney warf ihm vor, Ideen für Rätsel gestohlen und unter eigenem Namen veröffentlicht zu haben.

Eines seiner berühmtesten Rätsel ist das „Haberdasher Problem“ von 1903 (man zerschneide ein gleichseitiges Dreieck in vier Teile und setze diese zu einem Quadrat zusammen). Er erfand auch Rätsel, bei denen Buchstaben Ziffern ersetzen („Verbal Arithmetic“), z. B. in Additionsaufgaben. Seine Rätsel-Bücher waren sehr populär. Dudeney war 1918 eines der Gründungsmitglieder der British Chess Problem Society.

Text: “Henry Dudeney”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Henry Dudeney

2 bücher