Porträt von Henry Gréville
Foto: François Joseph Delintraz · Wikimedia Commons

Autor

Henry Gréville

Französische Schriftstellerin

Geboren
12. Oktober 1842, ehemaliges 10. Arrondissement von Paris
Gestorben
24. Mai 1902, Boulogne-Billancourt
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Schriftstellerin

Leben und Werk

Henry Gréville, Pseudonym für Alice Marie Céleste Durand, geb. Fleury (* 12. Oktober 1842 in Paris; † 26. Mai 1902 in Boulogne-Billancourt, Département Hauts-de-Seine) war eine französische Schriftstellerin.

Leben

Fleury war eine Tochter des Schriftstellers Jean François Bonaventure, genannt „Fleury“ (1816–1894) und dessen Ehefrau Justine Louise Brémont (1817–1868). Als ihr Vater 1857 von der Sorbonne an die Kaiserliche Universität von Sankt Petersburg wechselte, begleitete sie ihn. Ihren ersten wissenschaftlichen Unterricht erhielt sie durch ihren Vater, später studierte sie mit dessen Unterstützung u. a. Sprachen und Naturwissenschaften. An der Universität von St. Petersburg machte sie auch die Bekanntschaft des Franzosen Émile Alix Durand (1838–1914), der dort Rechtswissenschaften unterrichtete.

Als sich 1872 nach dem Deutsch-Französischen Krieg die politische Lage wieder beruhigt hatte, reiste Fleury zusammen mit ihrem Vater und ihrem zukünftigen Ehemann Émile Alix Durand durch das Deutsche Reich zurück nach Frankreich. Im darauffolgenden Jahr, am 1. März 1873, heiratete Fleury in Paris (9. Arrondissement) E. A. Durand und hatte mit ihm zwei Töchter.

Ihre ersten Veröffentlichungen finden sich im Journal de Saint-Petersbourg, einer Zeitschrift in französischer Sprache, die vom Außenministerium des Russischen Kaiserreichs herausgegeben wurde. Diese ersten Erzählungen und Romane erschienen entweder anonym oder sie firmierten unter dem Namen ihres Vaters.

Auch in Paris blieb sie Schriftstellerin. Sie wählte dazu ein männliches Pseudonym und der Familienname verweist dabei auf den Herkunftsort ihrer Eltern – Gréville (Département Manche). Sie füllte die Feuilletons von Le Figaro, Journal des débats und Le Temps und verfasste regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften Revue des Deux Mondes und La Nouvelle Revue. Auch ihre Romane wurden von ihren Lesern gelobt und erfuhren immer mehrere Auflagen.

Text: “Henry Gréville”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Henry Gréville

5 bücher