Autor

Hermann Hoernes

1858 bis 1948 Geburtsort Venedig Sterbeort Linz Beruf/Funktion Flugpionier ; Schriftsteller ; Oberst ; Verfasser luftfahrttechnischer Bücher Konfession katholischer Cousin Namensvarianten Hoernes, Hermann (bis 1916) Hoernes, Hermann von Hoernes, He

Geboren
31. Juli 1858, Venedig
Gestorben
17. Januar 1948, Linz
Staatsangehörigkeit
Österreich
Beruf
Publizist, Schriftsteller, Ingenieur und Offizier

Leben und Werk

Hermann von Hoernes, bis 1916 Hermann Hoernes, (* 31. Juli 1858 in Venedig; † 17. Januar 1948 in Linz) war ein österreichischer Berufsoffizier, Flugtechniker und Autor.

Leben und Wirken

Hermann von Hoernes war der Sohn des k. k. Oberstleutnants Karl Hoernes und der Leontine Miller von Hauenfels. Er war ein Neffe des Geologen Moriz Hoernes und ein Cousin des Paläontologen Rudolf Hoernes sowie des Prähistorikers Moriz Hoernes.

Nach dem Abschluss der Realschule besuchte Hoernes die Pionierkadettenschule Hainburg. Er diente ab 1880 im 7. Pionierregiment und nahm 1882 an den Kämpfen gegen Aufständische in der Herzegowina teil, wofür er mit der silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde. Anschließend gehörte er bis 1903 dem Eisenbahn- und Telegraphen-Regiment an. Von 1891 bis 1893 studierte er vier Semester Maschinenbau an der Technischen Hochschule Wien und hörte Vorlesungen zur Meteorologie an der Universität Wien. Danach absolvierte er Praktika in den Witkowitzer Eisenwerken, in der Floridsdorfer Maschinenfabrik und in der Prager Maschinenbau AG vorm. Ruston & Co.

Von 1903 bis 1907 gehörte Hoernes dem Infanterie-Regiment 59 und anschließend als Bataillonskommandant dem Infanterie-Regiment 42 an. Am 18. September 1911 ließ er sich im Rang eines Oberstleutnants in den Ruhestand versetzen, um sich ganz seiner schriftstellerischen und erfinderischen Tätigkeit widmen zu können. Im Ersten Weltkrieg wurde er vom 1. März 1915 bis 30. Juni 1916 als Oberst reaktiviert.

Seine erste Freiballonfahrt unternahm Hoernes 1888 in Berlin. Er war damit der erste österreichische Militärluftschiffer. Seine Nachtfahrt von Wien nach Posen im Jahr 1890 war die erste österreichische Rekordfahrt hinsichtlich Dauer und Entfernung. Ab 1891 verfasste er Sachbücher zum Thema Aeronautik. 1907 reichte er das Patent für eine „Planetluftschraube“ für Luftschiffe ein. Schon 1911 regte er den Bau von Großflugzeugen an.

Text: “Hermann von Hoernes”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Hermann Hoernes

1 buch