Porträt von Hermann von Helmholtz
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Autor

Hermann von Helmholtz

Deutscher Physiologe und Physiker (1821-1894)

Geboren
31. August 1821, Potsdam
Gestorben
8. September 1894, Charlottenburg
Staatsangehörigkeit
Königreich Preußen, Deutsches Reich und Deutschland
Beruf
Physiker, Augenarzt, Musikwissenschaftler, Musiktheoretiker und Hochschullehrer
Wichtige Werke
Energieerhaltungssatz · Tonsymbol · Helmholtz-Resonator · Helmholtz-Gleichung · Kelvin-Helmholtz-Kontraktion · Helmholtz-Theorem · freie Energie · Gibbs-Helmholtz-Gleichung

Leben und Werk

Hermann Ludwig Ferdinand Helmholtz, ab 1883 von Helmholtz, (* 31. August 1821 in Potsdam; † 8. September 1894 in Charlottenburg bei Berlin) war ein deutscher Mediziner, Physiologe und Physiker. Als Universalgelehrter leistete er wichtige Beiträge zur mathematischen Theorie der Optik, Akustik, Elektrodynamik, Thermodynamik und Hydrodynamik. So formulierte er das Energieerhaltungsgesetz endgültig aus, maß als Erster die Nervenleitgeschwindigkeit und entwickelte maßgeblich die Dreifarbentheorie. Er war einer der einflussreichsten Naturwissenschaftler seiner Zeit. Er erfand 1850 einen Augenspiegel, der ab 1851 der Augenheilkunde neue Möglichkeiten eröffnete.

Leben

Hermann Helmholtz war ein Sohn von August Ferdinand Julius Helmholtz (1792–1858) und Caroline Penne (1797–1854). Zu seinem jüngeren Bruder Otto, der Ingenieur wurde, hatte er zeit seines Lebens eine enge Verbindung.

Er besuchte das Gymnasium „Große Stadtschule“ in Potsdam, an dem sein Vater als Direktor tätig war. Von diesem war er schon zuvor in Philosophie und in alten und neuen Sprachen unterrichtet worden.

Studium und Tätigkeiten in Berlin und Potsdam

Schon der siebzehnjährige Helmholtz hatte großes Interesse an der Physik. Die Naturwissenschaften, insbesondere die Physik, galten jedoch als brotlose Kunst.

Daher studierte Helmholtz ab 1838 Medizin am Medizinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelm-Institut in Berlin, wo er unter anderem Schüler des Physiologen Johannes Müller war. Helmholtz wurde am 2. November 1842 mit einer Arbeit in mikroskopischer Anatomie De fabrica systematis nervosi evertebratorum (Über den Bau des Nervensystems der Wirbellosen) promoviert. Er war ein überdurchschnittlich befähigter Absolvent, jedoch deutete zunächst wenig auf eine akademische Karriere hin. Er arbeitete zunächst ein Jahr lang als Unterarzt an der Charité.

Text: “Hermann von Helmholtz”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Hermann von Helmholtz

1 buch