Porträt von Hugo Ball
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

Hugo Ball

Deutscher Autor und Mitbegründer der Dada-Bewegung

Geboren
22. Februar 1886, Pirmasens
Gestorben
14. September 1927, Sant’Abbondio
Staatsangehörigkeit
Deutschland
Beruf
Übersetzer, Dichter, Bühnenregisseur, Schriftsteller und Philosoph
Strömung
Dadaismus
Wichtige Werke
Karawane · Hermann Hesse: Sein Leben und sein Werk · Die Flucht aus der Zeit · Byzantinisches Christentum: Drei Heiligenleben

Leben und Werk

Hugo Ball (* 22. Februar 1886 in Pirmasens; † 14. September 1927 in Sant’Abbondio-Gentilino, Schweiz) war ein deutscher Autor und Biograf. Außerdem war er einer der Gründer der Dada-Bewegung und ein Pionier des Lautgedichts.

Leben und Wirken

Hugo Ball wuchs in einer gutbürgerlich-katholischen Familie auf. Sein Vater war Schuhfabrikant. Von 1895 bis 1901 besuchte er das zu diesem Zeitpunkt nur sechsklassige Königliche Progymnasium zu Pirmasens ohne Abiturrecht. Nach dem Abschluss fügte sich Ball widerstrebend dem Wunsch seiner Eltern, eine Lehre bei dem Lederhändler Ferdinand Schohl zu beginnen. Aus gesundheitlichen Gründen brach Ball die Lehre ab. Seine Eltern gaben jetzt seinem Wunsch nach, das Abitur in Zweibrücken am Herzog-Wolfgang-Gymnasium nachzuholen.

Nach dem Abitur begann er im Oktober 1906 das Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in München und wurde ein „glühender Verehrer“ der Musik von Max Reger. 1907 wechselte er für zwei Semester nach Heidelberg, wo er eine Vorlesung über Schopenhauer und Nietzsche hörte und sein Dissertationsprojekt entwickelte. Ab 1908 war er in München immatrikuliert. 1909/1910 studierte er wieder zwei Semester in Heidelberg und arbeitete in Schnaitsee an seiner Dissertation Nietzsche in Basel, die er jedoch nicht einreichte (und die erst 1978 veröffentlicht wurde). Die Schwester seines Freundes und Vetters August Hofmann war in Schnaitsee als Lehrerin beschäftigt. Sie beschaffte Ball „ein nettes Zimmer in der Villa eines Bauern“. Mit August Hofmann, in seinen Briefen als „Gusti“ erwähnt, verband ihn sein Leben lang eine innige Freundschaft, die in den Briefen zum Ausdruck kommt. Er brach sein Studium im Frühjahr 1910 ab. Es entstand ein offener Konflikt mit seiner Familie.

Text: “Hugo Ball”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Hugo Ball

1 buch