Autor
J. Hirschberg
Deutscher Augenarzt, Hochschullehrer und Medizinhistoriker (1843–1925)
- Geboren
- 18. September 1843, Potsdam
- Gestorben
- 17. Februar 1925, Berlin
- Staatsangehörigkeit
- Königreich Preußen
- Beruf
- Augenarzt, Medizinhistoriker und Hochschullehrer
Leben und Werk
Julius Hirschberg (* 18. September 1843 in Potsdam; † 17. Februar 1925 in Berlin) war ein deutscher Augenarzt, Hochschullehrer und Medizinhistoriker.
Lebenslauf
Julius Hirschberg studierte in Berlin, wo er 1866 promoviert wurde und 1867 seine Approbation erhielt. Ab 1868 war er zunächst in der Klinik Albrecht von Graefes als Augenarzt tätig und ließ sich 1869 mit einer eigenen Praxis nieder. Er habilitierte im folgenden Jahr 1870. 1871 heiratete er Berline geb. Wolff (1849–1907). 1879 erhielt er eine außerordentliche, 1900 eine ordentliche Honorarprofessur an der Universität Berlin.
Im Alter von 49 Jahren unternahm er eine Weltreise (August 1892 bis Januar 1893), die ihn in 171 Tagen einmal „Um die Erde“ führte und deren Verlauf er in seinem 1894 erschienenen Buch beschreibt. Besonders ausführlich sind seine Schilderungen über Japan, Ceylon und Indien.
Ab 1907 widmete er sich ausschließlich seiner medizinhistorischen Arbeit an der Geschichte der Augenheilkunde, die im größeren Rahmen des Handbuchs der Augenheilkunde von 1899 bis 1912 in der ersten Auflage erschienen ist.
Julius Hirschberg starb am 17. Februar 1925 in seiner Berliner Wohnung Schiffbauerdamm 26 und wurde auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee beerdigt (Feld U 1).
Ehrungen
Nach Hirschberg ist der Hirschberg-Test benannt, ein Verfahren zur Bestimmung des qualitativen Ausmaßes eines manifesten Schielens. Ferner führte Hirschberg die erste veröffentlichte Magnetextraktion metallischer Fremdkörper aus dem Auge aus, und begründete damit 1885 die Verwendung von Elektromagneten in der Augenheilkunde.
Text: “Julius Hirschberg”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von J. Hirschberg
1 buch

