Autor
Jacques Necker
Genfer Bankier und Finanzminister unter Ludwig XVI.
- Geboren
- 30. September 1732, Genf
- Gestorben
- 9. April 1804, Genf
- Staatsangehörigkeit
- Republik Genf und Frankreich
- Beruf
- Politiker, Bankier, Schriftsteller und Hochschullehrer
Leben und Werk
Jacques Necker (* 30. September 1732 in Genf, République de Genève; † 9. April 1804 in Genf, Département Léman) war ein Genfer Bankier und
Finanzminister unter Ludwig XVI. Er war mit der Salonnière Suzanne Curchod verheiratet und der Vater von Germaine de Staël.
Anfänge
Neckers Vater, Karl Friedrich Necker (1686–1762), stammte aus Küstrin in Brandenburg und war Professor der Rechtswissenschaften. Nach der Veröffentlichung einiger Schriften über internationales Recht berief ihn die Académie de Genève zum Professor für öffentliches Recht. Schließlich wurde er auch Bürger der Republik Genf. Seine Mutter war Jeanne Gautier (* 1692). Das Paar war seit dem 7. Januar 1726 verheiratet und bekam gut zwei Jahre vor Jacques einen älteren Sohn, Louis Necker.
Jacob Vernet (1698–1789), ein Kollege von Neckers Vater an der Académie de Genève, vermittelte 1748 dessen Sohn Jacques eine Lehrstelle bei der Genfer Niederlassung der Pariser Bank „Labhard, Vernet & Cie“, deren Mitinhaber Vernets Bruder, Isaac Vernet (1700–1773), war. Nach seinem Lehrabschluss begann Jacques Necker 1750 in Paris am Hauptsitz der Bank „Labhard, Vernet & Cie“ als Angestellter zu arbeiten. Die Kundschaft der Bank umfasste zahlreiche prominente Persönlichkeiten und Institutionen, darunter die noch von Vernet persönlich geworbene Bank Leu aus Zürich. Nachdem Vernets Geschäftspartner, Jean-Henri Labhard, 1753 gestorben war, wandelte Vernet die Bank 1756 in eine Kommanditgesellschaft um und nahm seine zwei tüchtigsten Angestellten als Mitgesellschafter auf: Neben Jacques Necker war dies Georges-Tobie de Thellusson (1728–1776), der ebenfalls aus Genf stammte und ein Nachkomme des Bankiers Isaac de Thellusson war. Die Bank bestand unter dem Namen „Thellusson, Necker & Cie.“ bis 1770. Thellusson beaufsichtigte die Zweigstelle in London, während Necker die Geschäfte in Paris führte. Beide Partner wurden durch dem Finanzministerium erteilte Darlehen und durch Spekulation mit Getreide reich.
Text: “Jacques Necker”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Jacques Necker
1 buch

