Autor
James Hogg
Schottischer Schriftsteller
- Geboren
- 9. Dezember 1770, Ettrick - Eadraig
- Gestorben
- 21. November 1835, Ettrick - Eadraig
- Staatsangehörigkeit
- Königreich Großbritannien und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
- Beruf
- Dichter, Schriftsteller, Romancier, Biograf und Songschreiber
- Wichtige Werke
- The Private Memoirs and Confessions of a Justified Sinner
Leben und Werk
James Hogg (* Dezember 1770 auf einer Farm im Ettrick Forest, damals Grafschaft Selkirkshire, heute Distrikt Scottish Borders, getauft am 9. Dezember 1770; † 21. November 1835 auf seiner Farm Altrive Lake, Scottish Borders) war ein schottischer Dichter.
Leben
James Hogg, genannt der Schäfer von Ettrick (The Ettrick Shepherd), war der Sohn eines verarmten Schafzüchters und hütete selbst von früher Jugend an die Schafe. Die von seiner religiösen Mutter gesammelten Sagen und Lieder seines Vaterlandes entzündeten seine Phantasie derart, dass er zu dichten begann, ohne schreiben und lesen zu können. Er lernte mühsam lesen, um seine Dichtungen aufzeichnen zu können. 1801 veröffentlichte er auf eigne Kosten – ohne sonderlichen Erfolg – ein Bändchen Gedichte. Er lernte Walter Scott kennen, der sein Talent entdeckte, und unterstützte ihn beim Sammeln von Balladen für The Minstrelsy of the Scottish Border. In seinen eigenen Gedichten ließ er sich von diesen alten Volksballaden inspirieren. Dabei schrieb er in Englisch und in Scots. Hogg behauptete immer, am selben Tag wie Robert Burns (25. Januar) geboren zu sein.
1807 veröffentlichte er eine Gedichtsammlung unter dem Titel: The mountain bard und einen Essay on sheep, die ihm 300 £ Gewinn brachten. Im Februar 1810 ging er nach Edinburgh. Dort gab er die Wochenschrift The Spy heraus, die bald ihr Erscheinen einstellen musste. 1813 veröffentlichte er The Queen’s Wake, eine Sammlung von Erzählungen und Balladen, die angeblich von schottischen Barden bei einem Sängerwettstreit vor Maria Stuart gesungen worden waren. In der Sammlung, die seinen Dichterruhm begründete, sind die Feengeschichte Kilmeny und The Poetic Mirror enthalten. Sein düsterer Roman The Private Memoirs and Confessions of a Justified Sinner über einen engherzigen, scheinheiligen ultracalvinistischen Presbyterianer, der schließlich zum Brudermörder wird, enthält phantastisch-surrealistische und moderne Züge; es sollte noch Robert Louis Stevensons The Master of Ballantrae beeinflussen, geriet aber in Vergessenheit. The three Perils of Man (1822) und The three Perils of Women (1823) sind teils groteske Parodien auf die Gesellschaftsromane von Jane Austen. Viele Kurzgeschichten veröffentlichte er auch im einflussreichen Blackwood’s Magazine.
Text: “James Hogg”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von James Hogg
1 buch

