Autor
Jan Christiaan Smuts
Südafrikanischer Staatsmann und General
- Geboren
- 24. Mai 1870, Riebeek West
- Gestorben
- 11. September 1950, Irene
- Staatsangehörigkeit
- Südafrikanische Union
- Beruf
- Botaniker, Offizier, Rechtsanwalt, Politiker und Philosoph
Leben und Werk
Jan Christiaan Smuts (* 24. Mai 1870 auf der Farm Bovenplaats bei Riebeek West, Kapkolonie; † 11. September 1950 in Irene bei Pretoria; gelegentlich auch Jan Christian Smuts) war ein südafrikanischer Staatsmann, Philosoph, burischer General und britischer Feldmarschall. Von 1919 bis 1924 und von 1939 bis 1948 war er Premierminister der Südafrikanischen Union.
Leben
Smuts war ein Anhänger von Cecil Rhodes, bis aufgedeckt wurde, dass Rhodes den verhängnisvollen Jameson-Überfall angestiftet hatte.
Danach zog er von Kapstadt nach Johannesburg um, wo er als Anwalt praktizierte und schließlich Staatsanwalt wurde. Später wurde er Minister in der Regierung der Burenrepublik Transvaal, die bis zum Ausbruch des Zweiten Burenkriegs von Paul Kruger geführt wurde. Während des Burenkriegs führte er für die Buren ein Kommando in der Kapkolonie, wo er sehr erfolgreich im Guerillakrieg war. Nach dem Ende des Kriegs 1902 gehörte er der South African Party an, die 1934 zur United National South African Party wurde. Er kehrte als Mitglied der südafrikanischen Regierung unter Louis Botha in die Politik zurück und war maßgebend an den Friedensverhandlungen und dem Frieden von Vereeniging beteiligt. Zu der Zeit, als sich Mahatma Gandhi in Transvaal und Natal aufhielt und sich für die Belange der indischen Minderheit einsetzte, war Smuts sein schärfster Gegner. 1908 schlossen sie jedoch den „Gandhi-Smuts-Kompromiss“, der die Registrierungspflicht der Inder in eine Kann-Vorschrift umwandelte. Nach Gandhis Rückkehr nach Indien hatten beide lange Briefkontakt.
Text: “Jan Christiaan Smuts”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Jan Christiaan Smuts
1 buch

