Porträt von John Brown Gordon
Foto: Mathew Brady · Wikimedia Commons

Autor

John Brown Gordon

US-amerikanischer General, Senator und Gouverneur von Georgia

Geboren
6. Februar 1832, Upson County
Gestorben
9. Januar 1904, Miami
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Politiker

Leben und Werk

John Brown Gordon (* 6. Februar 1832 im Upson County, Georgia; † 9. Januar 1904 in Miami, Florida) war Jurist, General des konföderierten Heeres und nach dem Bürgerkrieg Politiker.

Vor dem Bürgerkrieg

Gordon entstammte einer Familie, die aus Schottland in die amerikanischen Provinzen eingewandert war. Viele seiner Familienangehörigen kämpften während des Unabhängigkeitskrieges auf Seiten der amerikanischen Kolonisten. Er studierte an der Universität von Georgia, verließ sie jedoch vor einem Abschluss und studierte Recht in Atlanta, Georgia. Er praktizierte als Anwalt und betätigte sich als Unternehmer in den Kohleminen in Tennessee und Georgia. Gordon heiratete 1854 Fanny Haralson.

Während des Bürgerkrieges

Gordon wurde in seinem ersten Verband, dem er freiwillig beigetreten war, schon bald zum Kompaniechef gewählt. Bereits im November 1862 wurde er zum Brigadegeneral befördert. Als Brigadekommandeur nahm er am Halbinsel-Feldzug unter dem Kommando D.H. Hills teil. Während der Schlacht am Malvern Hill wurde er verwundet. Bei Antietam verteidigte er die „Sunken Road“. Dabei wurde er viermal durch Schüsse verwundet. Bei Gettysburg trug er am ersten Tag entscheidend zum konföderierten Sieg des Tages bei. Dort traf er den Brigadegeneral der Nordstaaten Francis Channing Barlow, mit dem er nach dem Bürgerkrieg befreundet war.

Während Grants Überland-Feldzug führte Gordon eine Division im Korps Generalleutnant Ewells. Im späten Frühjahr wurde er Jubal Early unterstellt und nahm am Shenandoah-Feldzug 1864 teil. Nach der Niederlage Earlys kehrte Gordon zur Nord-Virginia-Armee zurück. Im Auftrag General Lees plante er den Angriff auf Fort Stedman und wurde dabei erneut verwundet. Seinen letzten Einsatz hatte er bei Appomattox. Am 12. April erklärte er gegenüber Joshua Lawrence Chamberlain die Kapitulation seiner Truppen. In Anerkennung der Leistungen seines Gegners ließ Chamberlain seine Soldaten das Gewehr präsentieren. Gordon wurde während des Krieges insgesamt fünfmal verwundet.

Text: “John Brown Gordon”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von John Brown Gordon

1 buch

Geisteswissenschaften

Campfire and battlefield

Rossiter Johnson e Selden Connor e John Brown Gordon e Henry W. B. Howard e O. O. Howard e John Tyler Morgan e John Clark Ridpath

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