Porträt von John Donne
Foto: After Isaac Oliver · Wikimedia Commons

Autor

John Donne

Englischer Schriftsteller (1572-1631)

Geboren
22. Januar 1572, London
Gestorben
31. März 1631, London
Staatsangehörigkeit
Königreich England
Beruf
Dichter, Übersetzer, Rechtsanwalt, Songschreiber und Politiker

Leben und Werk

John Donne (* 24. Januar 1572 in London; † 31. März 1631 ebenda) war ein englischer Schriftsteller und der bedeutendste der metaphysischen Dichter. Sein Werk umfasst Liebesgedichte, Lieder, erotische Elegien, Hochzeitsgedichte (Epithalamion), religiöse Lyrik (namentlich geistliche Sonette – Holy Sonnets), Versbriefe an Freunde und Unterstützerinnen, Epigramme, Satiren, Übersetzungen aus dem Lateinischen, theologische und religionspolitische Schriften, Predigten und Meditationen.

Familie, Jugend, Studium: 1572–1591

Donne wuchs in einer katholischen Familie auf. Im Rückblick schrieb er 1610, er „stamme von einem Menschenschlag ab, der wegen seines Gehorsams gegenüber dem Römischen Lehramt mehr zu erdulden und zu erleiden hatte als jede andere Familie“.

Durch seine Mutter Elizabeth Heywood war Donne ein Urgroßneffe von Sir Thomas More und Spross einer Familie, deren männliche Angehörige sich durch bemerkenswerte intellektuelle Leistungen, zumeist auf literarischem und juristischem Gebiet, ausgezeichnet hatten. Zwei Brüder seiner Mutter, Ellis und Jasper Heywood, gehörten dem Jesuitenorden an. Sein Großonkel Thomas Heywood, ein Mönch, wurde 1574 hingerichtet, weil er verbotenerweise Messe gefeiert hatte. Sein jüngerer Bruder Henry starb 1593 im Newgate-Gefängnis, nachdem er einen katholischen Priester bei sich in Thavies Inn versteckt hatte und deshalb verhaftet worden war.

Donnes Vater John, ein wohlhabender Londoner Eisenhändler, entstammte „in männlicher Linie einer altehrwürdigen Familie aus Wales“. Er starb 1576; noch im selben Jahr heiratete Donnes Mutter den verwitweten Arzt Dr. John Syminges.

Text: “John Donne”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von John Donne

2 bücher