Autor
John Gay
Englischer Dichter und Dramatiker
- Geboren
- 30. Juni 1685, Barnstaple
- Gestorben
- 4. Dezember 1732, London
- Staatsangehörigkeit
- Königreich Großbritannien
- Beruf
- Dichter, Dramatiker, Schriftsteller, Librettist und Komponist
- Wichtige Werke
- The Beggar’s Opera
Leben und Werk
John Gay (* 30. Juni 1685 in Barnstaple, Devonshire; † 4. Dezember 1732 in London) war ein englischer Schriftsteller, der vor allem Gedichte, Erzählungen, Romane und Fabeln verfasste. Zusammen mit Jonathan Swift, Alexander Pope und John Arbuthnot bildete Gay die als Scriblerus Club bekannte Gruppe von Tory-Satirikern.
Leben
Aus spaniolischer Familie stammend, verlor Gay seine Eltern bereits in jungen Jahren und wuchs bei seinem Onkel, Reverend John Hammer auf. Seine schulische Bildung erhielt er in der Barnstable Grammar School. Danach begann er eine Lehre bei einem Seidenhändler in London. Diese Arbeit war ihm verhasst, und schon bald fand er Eingang in literarische Zirkel der englischen Hauptstadt. 1712–1714 arbeitete er als Sekretär im Haushalt der Duchess of Monmouth. Hier schrieb er im Jahr 1714 The Shepherd's Week, eine Sammlung von sechs Pastoralen (Schäfergedichte). Später wurde er Sekretär von Lord Clarendon, einem Abgeordneten der Torys. Nach dem Tode der Königin Anne wurde die Tory-Regierung gestürzt, so dass Gay arbeitslos wurde. Durch misslungene Finanzspekulationen verarmt, verbrachte er seine letzten Lebensjahre hauptsächlich bei seinen Gönnern, Duke und Duchess von Queensberry, in Wiltshire. 1732 kehrte er nach London zurück, wo er starb. Gay wurde in Westminster Abbey begraben. Auf seinem Grabstein steht sein Ausspruch:
Life is a jest, and all things show it;
I thought so once, and now I know it.
Das Leben ist ein Witz, und alles deutet darauf hin;
so dachte ich einst, nun weiß ich es.
Text: “John Gay”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von John Gay
2 bücher
Poesie
The Poetical Works of Addison
Joseph Addison e John Gay e William Somerville

