Autor
John Lewis Burckhardt
Schweizer Orientreisender
- Geboren
- 24. November 1784, Lausanne
- Gestorben
- 15. Oktober 1817, Kairo
- Staatsangehörigkeit
- Schweiz
- Beruf
- Forschungsreisender, Schriftsteller, Kunsthistoriker, Archäologe und Geologe
Leben und Werk
Johann Ludwig Burckhardt (* 25. November 1784 in Lausanne; † 15. Oktober 1817 in Kairo) war ein Schweizer Orientreisender. Während seines Aufenthalts im Orient nannte er sich Scheich Ibrahim ibn Abdallah. Bekannt ist er vor allem als Wiederentdecker der Nabatäerstadt Petra und des grossen Tempels von Abu Simbel. Zudem war er der erste Europäer, der eine ausführliche Beschreibung der heiligen Stätten des Islam, Mekka und Medina, vorlegte. Weniger bekannt, aber wohl ebenso bedeutend sind seine präzisen und umfangreichen ethnographischen Aufzeichnungen.
Name
Johann Ludwig Burckhardt wurde am 25. November 1784 in Lausanne geboren und am 2. Dezember ebenda in der Église Saint-François getauft und ins dortige Taufregister eingetragen. Nach der Rückkehr nach Basel wurde seine Taufe auch ins Taufregister der Basler Kirchgemeinde St. Elisabeth eingetragen. Der Eintrag in Lausanne erfolgte auf Französisch (Jean Louis Conrard Guillaume), der Eintrag in Basel auf Deutsch (Johann Ludwig Conrad Wilhelm).
Seine Briefe an die Eltern und Geschwister unterschrieb er mit Louis oder J. Louis, so dass anzunehmen ist, dass er in der Familie so genannt wurde. In England nannte er sich John Lewis. Auf seinen Reisen durch den Orient nannte er sich Scheich Ibrahim ibn Abdallah (الشيخ إبراهيم بن عبد الله), und unter diesem Namen wurde er in Kairo begraben.
Seine Reiseberichte wurden zwischen 1819 und 1831 von der englischen African Association in englischer Sprache unter dem Namen John Lewis Burckhardt herausgegeben. Die Übersetzungen ins Deutsche erschienen ab 1820 unter dem Namen Johann Ludwig Burckhardt.
Text: “Johann Ludwig Burckhardt”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

