Porträt von John P. Jones
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

John P. Jones

US-amerikanischer Politiker und Silberminen-Besitzer

Geboren
27. Januar 1829, Herefordshire
Gestorben
12. November 1912, Los Angeles
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Politiker und Geschäftsmann

Leben und Werk

John Percival Jones (* 27. Januar 1829 in Herefordshire, England; † 12. November 1912 in Los Angeles, Kalifornien) war ein britisch-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei, der von 1873 bis 1903 den Bundesstaat Nevada im US-Senat vertrat.

Frühe Jahre

John Jones war eines von 13 Kindern von Thomas Jones und seiner Frau Mary. Die Familie verließ im Jahr 1831 ihre britische Heimat und wanderte in die Vereinigten Staaten aus und ließ sich in Cleveland nieder. Dort erwarb Thomas Jones Grundbesitz und betätigte sich im Marmorhandel.

Im Jahr 1849 wurde John Jones durch den Goldrausch nach Kalifornien gelockt. Er lebte dort im Trinity County und wurde sowohl im Bergbau als auch in der Landwirtschaft aktiv; außerdem fungierte er als Sheriff dieses Bezirks. Von 1863 bis 1867 gehörte er dem Senat von Kalifornien an; eine Kandidatur als Vizegouverneur des Staates an der Seite von George Congdon Gorham blieb erfolglos.

Jones zog im Jahr 1868 nach Gold Hill in Nevada weiter. Dort fungierte er als Leiter der Crown-Point-Silbermine, die zur Comstock Lode gehörte. Als dort 1870 Silbererz entdeckt wurde, erwarben Jones und sein Partner Alvinza Hayward genügend Anteile, um die Kontrolle der Mine zu übernehmen.

Mit seiner ersten Frau Hannah, die er 1861 heiratete, hatte Jones einen Sohn. Nach ihrem Tod im Jahr 1871 ging er 1875 eine zweite Ehe mit Georgina Sillivan ein. Sie hatten drei gemeinsame Töchter, darunter die Tennisspielerin Marion Jones, die im Jahr 1900 sowohl im Einzel als auch im Mixed die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Paris gewann. Eine weitere Tochter, Alice, heiratete den Bildhauer und Maler Frederick William MacMonnies.

Text: “John P. Jones”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von John P. Jones

3 bücher