Autor
Juliette Adam
Französische Schriftstellerin
- Geboren
- 4. Oktober 1836, Verberie
- Gestorben
- 23. August 1936, Callian
- Staatsangehörigkeit
- Frankreich
- Beruf
- Schriftstellerin, Salonnière, Romancière, Memoirenschreiberin und Essayistin
Leben und Werk
Juliette Adam (geborene Lamber(t), 4. Oktober 1836 in Verberie; gestorben 23. August 1936 in Callian) war eine französische Schriftstellerin, Polemikerin, republikanische Salonnière und Frauenrechtlerin.
Leben
Juliette Adam war die Tochter des Landarztes Jean-Louis Lambert.
Im Jahr 1852 heiratete sie den Anwalt Alexis La Messine. Nach dessen Tod 1867 heiratete 1868 sie in zweiter Ehe Antoine Edmond Adam (1816–1877), der ebenfalls Anwalt und Abgeordneter der republikanischen Linken war, die Crédit foncier (Bodenkredit) gründete, ab 1870 Polizeipräfekt und später Senator auf Lebenszeit war. Von 1904 bis zu ihrem Tod im Jahr 1936 lebte sie auf einem Landgut in Gif-sur-Yvette. Sie starb fast einhundertjährig während eines Aufenthaltes im südfranzösischen Callian.
Leistungen
1858 veröffentlichte Juliette Adam ihre Schrift Idees antiproudhoniennes sur l’amour, la femme et le marriage, in der sie Daniel Stern (Marie d’Agoult) und ihre langjährige Freundin George Sand verteidigte.
In den 1870er Jahren eröffnete sie in Paris einen Salon, der unter anderem regelmäßig von Adolphe Thiers, Léon Gambetta und anderen republikanischen und liberalen Politikern und Literaten besucht wurde, die sich der konservativen Reaktion der Dritten Französischen Republik widersetzten. Demselben Ziel diente auch die Zeitschrift La Nouvelle Revue, die sie 1879 gründete, in den ersten acht Jahren ihres Bestehens selbst herausgab und in deren Leitung sie bis 1899 einen maßgeblichen Einfluss bewahrte. Sie veröffentlichte Schriften von Paul Bourget, Pierre Loti und Guy de Maupassant. 1896 gab sie Octave Mirbeaus Roman Le Calvaire heraus.
Text: “Juliette Adam”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Juliette Adam
1 buch

