Porträt von Katharine Tynan
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Autor

Katharine Tynan

Irische Schriftstellerin

Geboren
23. Januar 1859, Dublin
Gestorben
2. April 1931, Wimbledon
Staatsangehörigkeit
Irland, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland und Irischer Freistaat
Beruf
Dichterin, Romancière und Schriftstellerin

Leben und Werk

Katharine Tynan Hinkson (* 21. Januar 1859 in Clondalkin, County Dublin; † 2. April 1931) war eine irische Schriftstellerin, die zeitweise in London lebte und eine bedeutende Vertreterin der irischen Renaissance war. Große Bedeutung hatten ihre Memoirenwerke und die vom katholischen Glauben geprägte Lyrik.

Leben

Katharine Tynan, eines von zwölf Kindern eines Milchbauern, besuchte zwischen 1869 und 1875 das Dominican Convent of St Catherine of Siena in Drogheda und beabsichtigte daraufhin den Beginn eines Noviziats. Nach einem Augengeschwür in ihrer Kindheit litt sie an Kurzsichtigkeit. Ihr erstes Gedicht erschien 1878 in der Zeitung The Graphic und veröffentlichte in der Folgezeit regelmäßig Gedicht für Zeitungen wie Irish Monthly, Hibernia sowie von 1880 bis 1885 in der Dublin University Review. Daneben arbeitete sie selbst auch als Journalistin für Literaturzeitschriften und prägte die irischen Renaissance mit.

Im Juni 1885 traf sie durch die gemeinsame Bekanntschaft zu dem Herausgeber der Dublin University Review, C. H. Oldham, William Butler Yeats. Daraufhin begann eine lebenslange Korrespondenz mit Yeats, der sie als „sehr deutlich“ (‚very plain‘) bezeichnete. In der frühen Korrespondenz riet Yeats ihr, aus ihrem irischen Katholizismus etwas Besonderes zu machen. Ihr erstes Buch, Louise de la Valliere and Other Poems (1885), war stark von der britischen Dichterin Christina Rossetti beeinflusst, und wurde von Yeats deshalb als „zu voll von englischem Einfluss um ganz irisch zu sein“ (‚too full of English influence to be quite Irish‘) bezeichnet. Neben den Beziehungen zu Yeats und Christina Rossetti pflegte sie auch Freundschaften zu Charles Stewart Parnell, Alice Meynell und deren Ehemann Wilfrid Meynell sowie zu Christina Rossettis Brüdern, Dante Gabriel Rossetti und William Michael Rossetti.

Text: “Katharine Tynan”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Katharine Tynan

6 bücher