Autor
Kenyon Cox
Amerikanischer Maler und Schriftsteller
- Geboren
- 27. Oktober 1856, Warren
- Gestorben
- 17. März 1919, New York City
- Staatsangehörigkeit
- Vereinigte Staaten
- Beruf
- Maler, Illustrator, Schriftsteller, Kunsthistoriker und Hochschullehrer
- Wichtige Werke
- Study for Central Frieze - Law Reigns - in New York Appellate Courtroom
Leben und Werk
Kenyon Cox (* 27. Oktober 1856 in Warren, Ohio; † 17. März 1919 in New York) war ein amerikanischer Maler, Illustrator, Kunstkritiker und -lehrer. Er war ein akademisch ausgebildeter Maler, der entgegen moderner Tendenzen an einer realistisch-symbolistischen Manier festhielt. Cox fertigte zahlreiche Wandmalereien und Mosaiken in öffentlichen Gebäuden. Bekannt wurde er zudem durch Gedichte und kunstkritische und -theoretische Essays.
Leben
Cox war der Sohn von Jacob Dolson Cox und Helen Finney Cox. Er studierte zunächst Kunst an der McMicken School of Art (der späteren Art Academy of Cincinnati) in Cincinnati. Nach einem Besuch der Centennial Exhibition 1876 befand er, dass Philadelphia der bessere Ort für einen Künstler sei und begann, an der dortigen Kunstakademie, der Pennsylvania Academy of the Fine Arts, zu studieren.
1877 ging Cox, wie viele seiner Zeitgenossen, nach Paris. Er studierte zunächst bei Emile Auguste Carolus-Duran, überwarf sich jedoch nach kurzer Zeit mit diesem, woraufhin er ein Studium an der École des Beaux-Arts begann. Dort besuchte er die Malklassen von Alexandre Cabanel, Jean-Léon Gérôme und Henri Lehmann. Während seines Aufenthaltes in Europa reiste Cox durch Frankreich nach Italien, wo er sich mit den Künstlern der Renaissance auseinandersetzte.
1882 kehrte Cox in die Vereinigten Staaten zurück und ließ sich in New York als Kunstmaler nieder. Er nahm eine Stelle als Lehrer an der Art Student League an. Dort lernte er seine spätere Ehefrau, die aus San Francisco stammende Louise Howland King, kennen. Die beiden heirateten 1892, und vier Jahre später, im Jahr 1896, kam ihr Sohn Allyn zur Welt. Zum Lebenserwerb begann Cox, Illustrationen für Magazine und Zeitungen zu zeichnen und (unsignierte) kunstkritische Beiträge für die New York Evening Post zu schreiben. Für einige Magazine, wie beispielsweise Century, The Nation und Scribner’s, verfasste er Gedichte. Gemeinsam mit seiner Frau gestaltete er für die World’s Columbian Exposition 1893 in Chicago die Wände des Liberal Arts Building.
Text: “Kenyon Cox”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Kenyon Cox
1 buch

