Porträt von King of England Charles I
Foto: Anthony van Dyck · Wikimedia Commons

Autor

King of England Charles I

König von England, Schottland und Irland (1600–1649)

Geboren
19. November 1600, Dunfermline Palace
Gestorben
30. Januar 1649, Palace of Whitehall
Staatsangehörigkeit
Königreich England
Beruf
Politiker, Kunstsammler und Monarch

Leben und Werk

Karl I. (englisch Charles I [t͡ʃɑːlz ðə 'fɘːst]; * 19. November 1600 in Dunfermline; † 30. Januar 1649 in London) aus dem Haus Stuart war von 1625 bis 1649 König von England, Schottland und Irland. Seine Versuche, in England und Schottland eine gleichförmige Kirchenverfassung einzuführen und im Sinne des Absolutismus ohne Parlament zu regieren, lösten den englischen Bürgerkrieg aus, der mit Karls Hinrichtung und der zeitweiligen Abschaffung der Monarchie endete.

Herkunft und frühe Zeit

Karl war der zweite Sohn von König Jakob VI. (englisch: James) von Schottland und dessen Ehefrau Anna von Dänemark. Anlässlich seiner Taufe am 23. Dezember 1600 erhielt er die Adelstitel Duke of Albany, Marquess of Ormond, Earl of Ross und Lord Ardmannoch. Jakob siedelte 1603 infolge seiner Inthronisation als Jakob I., König von England und König von Irland, aus Edinburgh nach London über, so dass Karl im Alter von drei Jahren nach England kam. Nachdem sein älterer Bruder Henry Frederick am 6. November 1612 überraschend im Alter von 18 Jahren gestorben war, wurde Karl Thronfolger und am 4. November 1616 offiziell zum elften Prince of Wales ernannt.

Jakob schloss im März 1612 ein Bündnis mit der deutschen Protestantischen Union. Daraufhin wurde im Mai 1612 ein Ehekontrakt zwischen seiner Tochter Elisabeth und dem Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz unterzeichnet. Im November 1619 nahm Friedrich – gegen den Rat seines Schwiegervaters und vieler anderer – die Krone Böhmens an, welche ihm die protestantischen böhmischen Stände angeboten hatten, nachdem sie den Habsburger Ferdinand II. abgesetzt hatten. Aber nach nicht einmal einjähriger Regentschaft wurde er von Truppen der Katholischen Liga ins Exil vertrieben, was ein Mitauslöser für den Dreißigjährigen Krieg war. Spanisch-habsburgische Truppen besetzten die Kurpfalz. Um seine Tochter und seinen Schwiegersohn wieder in ihr Kurfürstentum zu bringen, die Eskalation des in Böhmen ausgebrochenen Glaubenskrieges zu verhindern und sich selbst in eine Schiedsrichterposition zu bringen, versuchte Jakob zwischen den religiösen Parteien zu vermitteln. Er suchte die Annäherung zum katholischen Spanien: Zu diesem Zweck plante er die Ehe seines Thronerben Karl mit Maria Anna von Spanien, der Schwester des spanischen Königs Philipp IV. Eine solche Verbindung hätte nebenbei eine für England nachteilige französisch-spanische Annäherung konterkariert, das Haus Stuart aufgewertet und durch eine hohe Mitgift die Staatsfinanzen Englands saniert.

Text: “Karl I. (England)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

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