Porträt von Lajos Dóczi
Foto: Ede Ellinger · Wikimedia Commons

Autor

Lajos Dóczi

Österreichisch-ungarischer Dichter, Journalist und Politiker

Geboren
29. November 1845, Sopron
Gestorben
27. August 1919, Budapest
Staatsangehörigkeit
Ungarn
Beruf
Linguist, Dichter, Übersetzer, Journalist und Librettist

Leben und Werk

Baron Ludwig Dóczy de Német Keresztúr, ungarisch Lajos Baro Dóczy de Német Keresztur, geboren als Ludwig Dux, auch Louis Dux (* 27. November 1845 in Sopron; † 29. August 1919 in Budapest) war ein österreichisch-ungarischer Dichter, Journalist und Politiker.

Leben

Dóczis Vater Adolf Dux war Weinhändler und ist nicht mit dem gleichnamigen Dichter Adolf Dux zu verwechseln.

Nach seiner Schulzeit studierte er in Wien Rechtswissenschaften. Dort schrieb er für Die Presse. Seine Artikel, in denen er für den Ausgleich von 1867 zwischen Österreich und Ungarn warb, stießen auf Zustimmung. Auf Empfehlung des damaligen Justizministers Balthasar Horváth wurde er 1868 Beamter im Büro des Ministerpräsidenten. Als Gyula Andrássy 1872 Außenminister wurde, begleitete Dóczi ihn nach Wien und wurde zunächst zum Sektionsrat und später zum Hofrat im Außenministerium ernannt. 1889 wurde ihm der Titel eines Barons verliehen. 1902 zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Er lebte in Deutschkreutz und Budapest.

Dóczi war christlicher Konvertit.

Kath. – Ungar. Adelsstand Schönbrunn 8.6.1878; ungar. Baronat mit „de Német-Keresztúr“ Budapest 12.5.1900

Literarisches Werk

Dóczis Ansehen erwuchs nicht aus seiner Verwaltungskarriere, sondern aus seinen Leistungen als Dramenautor und Übersetzer. Seine bekannteste Komödie Csók (Der Kuß) wurde in ungarischen und deutschen Theatern gespielt (k.k. Hof- und Burgtheater am 27. Februar 1877) und gewann 1871 den Preis der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Dóczi übersetzte sie selbst ins Deutsche.

Text: “Ludwig von Dóczi”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Lajos Dóczi

1 buch