Porträt von Leopoldo Lugones
Foto: Ministerio de Cultura de la Nación · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons

Autor

Leopoldo Lugones

Argentinischer Lyriker und Erzähler

Geboren
13. Juni 1874, Villa de María del Río Seco
Gestorben
18. Februar 1938, Tigre
Staatsangehörigkeit
Argentinien
Beruf
Dichter, Journalist, Essayist, Schriftsteller und Übersetzer
Wichtige Werke
La Guerra Gaucha · Las fuerzas extrañas · Cuentos (Lugones)

Leben und Werk

Leopoldo Lugones (* 13. Juni 1874 in Villa de María del Río Seco, Departamento Río Seco, Córdoba, Argentinien; † 18. Februar 1938 in Tigre, Provinz Buenos Aires, Argentinien) war ein argentinischer Dichter und Essayist.

Leben

Leopoldo Lugones wurde als erster Sohn von Santiago Lugones und Custodia Argüello am 13. Juni 1874 in der Provinz Córdoba, Argentinien, geboren. Seine Mutter unterrichtete ihn zunächst selbst und zeigte sich verantwortlich für eine sehr strenge katholische Erziehung. In seiner Kindheit siedelte die Familie nach Santiago del Estero, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, über und zog bald darauf in die im Süden der Provinz gelegene Kleinstadt Villa Ojo de Agua, Hauptort des Departamento Ojo de Agua. Später wurde er von den Eltern auf das Gymnasium Colegio Nacional in Córdoba geschickt, wo er bei seiner Großmutter mütterlicherseits wohnte. 1892 zog seine Familie dorthin nach, und in dieser Zeit begann Lugones auch seine ersten journalistischen und literarischen Erfahrungen zu sammeln.

1896 zog er nach Buenos Aires, wo er Juana González ehelichte. 1906 und 1911 unternahm er Reisen nach Europa, was damals als unerlässliches Bildungserfordernis der argentinischen Elite angesehen wurde. 1897 wurde sein einziger Sohn, Polo Lugones, geboren, der später unter der Diktatur von José Félix Uriburu Polizeichef werden und zu traurigem Ruhm gelangen sollte, weil er die so genannte „Picana“ als elektrische Foltermethode einführte. Leopoldo Lugones selbst rief indessen ständige Polemiken in Buenos Aires hervor, nicht so sehr wegen seines literarischen Werkes, sondern vielmehr wegen seiner ständigen ideologischen Kehrtwendungen, die ihn vom Sozialismus über den Liberalismus, den Konservatismus hin zum Faschismus führen sollten.

Text: “Leopoldo Lugones”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Leopoldo Lugones

1 buch