Porträt von Lewis Spence
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

Lewis Spence

Schottischer Publizist

Geboren
25. November 1874, Angus
Gestorben
3. März 1955, Edinburgh
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Journalist, Lexikograf, Linguist, Dichter und Historiker

Leben und Werk

James Lewis Thomas Chalmbers Spence (* 25. November 1874 in Forfarshire, Schottland; † 3. März 1955) war ein schottischer Journalist, Schriftsteller und Mythologe, der sich Verdienste als Sammler der schottischen Folklore erworben hat. In Erinnerung geblieben ist er auch als Dichter und Erforscher des Okkulten sowie vor allem durch seine diversen Bücher zum Thema Atlantis. Spence war Fellow des Royal Anthropological Institute of Great Britain and Ireland sowie zeitweilig Vizepräsident der Scottish Anthropological and Folklore Society. Er erwarb den akademischen Grad eines D. Lit. ('Doctor of Letters'; Doktor der Literatur), und 1951 wurde ihm für seine Verdienste um die Literatur eine königliche Pension zugesprochen.

Leben und Werk

Nach dem Abschluss an der Edinburgh University verfolgte Lewis Spence eine Karriere als Journalist. 1899 heiratete er Helen Bruce. Er arbeitete als Redakteur für The Scotsman (1899–1906), daneben für The Edinburgh Magazine (1904–1905), und schließlich für The British Weekly (1906–1909). In dieser Zeit wurde sein Interesse von den Mythen und der Folklore Mexikos und des übrigen Mittelamerikas angeregt, was sich insbesondere in seiner populären Aufbereitung des heiligen Buches der Quiché Maya, Popol Vuh, äußerte, die im Jahr 1908 veröffentlicht wurde. Darüber hinaus stellte er ein Wörterbuch der Mythologie zusammen (Dictionary of Mythology, 1910). Nachfolgend wandte sich sein Interesse zunächst mehr der Kultur seiner Heimat zu, indem er die Folklore Schottlands untersuchte. Als erklärter schottischer Nationalist versuchte er 1929 ohne Erfolg bei einer Nachwahl im Wahlkreis Midlothian und Peebles Northern einen Parlaments-Sitz zu erringen.

Text: “Lewis Spence”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Lewis Spence

3 bücher