Porträt von Lina Cavalieri
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Autor

Lina Cavalieri

Italienische Sopran-Opernsängerin, Schauspielerin und galt als schönste Frau der Belle Époque

Geboren
25. Dezember 1874, Viterbo
Gestorben
7. Februar 1944, Florenz
Staatsangehörigkeit
Königreich Italien
Beruf
Opernsängerin und Filmschauspielerin

Leben und Werk

Natalina Cavalieri (* 25. Dezember 1874 in Viterbo; † 7. Februar 1944 in Florenz) war eine italienische Opernsängerin in der Stimmlage Sopran.

Leben

Natalina Cavalieri wurde mit 15 Jahren Waise und wurde in einem Kloster für junge Mädchen erzogen. Nach kurzer Zeit lief sie von dort weg und schloss sich einer Theatergruppe an. In Paris nahm sie an der Comédie-Française Schauspiel- und Gesangsunterricht. Im Jahre 1900 debütierte sie am Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon und hatte mit dem russischen Prinzen Alexander Wladimirowitsch Bariatinski (1870–1910), späterer Schwiegersohn des Zaren Alexander II., eine Liebesaffäre. Als Krankheitsvertretung von Hariclea Darclée sang Cavalieri 1902 die Floria Tosca in der gleichnamigen Oper von Giacomo Puccini und erntete großen Beifall. Weitere Auftritte folgten, unter anderem in der Opéra de Monaco in Monte-Carlo, dem Théâtre Sarah Bernhardt in Paris und an der Metropolitan Opera in New York City.

In New York war Cavalieri ein festes Mitglied des Ensembles der Metropolitan Opera, der sie über vier Jahre die Treue hielt. Mit ihrem Gesangskollegen Enrico Caruso verband sie eine innige Freundschaft. Während der Saison 1909/1910 sang sie an Oscar Hammersteins Manhattan Opera Company mit John McCormack. Zur selben Zeit hatte Cavalieri eine Romanze mit dem Künstler Robert Winthrop Chanler (1872–1930), Mitglied der berühmten Astor-Familie. Die gemeinsame Ehe hielt nicht lange und Cavalieri kehrte nach Europa zurück. Auf ihrer Russland-Tournee lernte sie den französischen Tenor Lucien Muratore (1878–1954) kennen und lieben. Mit ihm hatte sie auch 1911 in einer Aufführung der Oper Siberia als Liebespaar auf der Bühne gestanden. Ihre Hochzeit war das gesellschaftliche Ereignis in Paris und ein Jahr später (1914) nahm sie Abschied von der Opernbühne.

Text: “Lina Cavalieri”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Lina Cavalieri

1 buch