Autor
Lina Eckenstein
Englische Universalgelehrte
- Geboren
- 23. September 1857, Islington
- Gestorben
- 4. Mai 1931, Great Missenden
- Staatsangehörigkeit
- Kanada, Vereinigtes Königreich und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
- Beruf
- Schriftstellerin
Leben und Werk
Lina Dorina Johanna Eckenstein (* 23. September 1857 in Islington; † 4. Mai 1931) war eine englische Universalgelehrte.
Biographie
Lina Eckenstein war eine Tochter des deutschen Immigranten Friedrich Gottlieb Eckenstein und von dessen Frau Julie Amalie Antonia, geborene Helmke, die wahrscheinlich ebenfalls deutsche Wurzeln hatte. Eckenstein hatte wegen seiner Aktivitäten während der deutschen Revolution 1848 aus Bonn fliehen müssen und verdiente in England sein Geld als Kaufmann. Lina Eckenstein teilte später die sozialistischen Ansichten ihres Vaters und wurde Mitglied der Fabian Society. Sie hatte zwei Geschwister, einen Bruder (Oscar) und eine Schwester (Amelia). Die Familie gehörte zur wohlhabenden Mittelschicht.
Eckenstein besuchte keine Schule und wurde vermutlich zu Hause in einer intellektuell anregenden Umgebung unterrichtet; dabei hatten ihr Großvater und ihr Vater großen Einfluss auf ihre Ausbildung und ihre Interessen. So interessierte sich der Großvater für das alte Ägypten und sammelte Material zu diesem Thema. Wie sie später angab, sei sie als Kind von den Hieroglyphen mit den Tieren und Pflanzenmotiven fasziniert gewesen. Ihr besonderes Talent lag auf dem sprachlichen Gebiet: Sie konnte Latein, Altgriechisch, Mittelhochdeutsch sowie Mittelenglisch lesen, Deutsch, Französisch und Italienisch fließend sprechen. Von Freunden und Bekannten wurde sie als eine Frau „von sehr entschiedenem Charakter mit entschiedenen Zielen“ beschrieben, die eine „Rebellin von Natur“ gewesen sei. Sie spielte eine hervorragende Rolle in der britischen Frauenbewegung ihrer Zeit.
Text: “Lina Eckenstein”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

