Porträt von Louisa May Alcott
Foto: Adam Cuerden · Wikimedia Commons

Autor

Louisa May Alcott

US-amerikanische Schriftstellerin

Geboren
29. November 1832, Germantown
Gestorben
6. März 1888, Roxbury
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Schriftstellerin, Krankenpflegerin, Dichterin, Romancière und Kinderbuchautorin
Strömung
Abolitionismus
Wichtige Werke
Little Women · An Old-Fashioned Girl · Jo's Boys · Work: A Story of Experience · Eight Cousins; or, The Aunt-Hill · Rose in Bloom · Under the Lilacs · Jack and Jill: A Village Story

Leben und Werk

Louisa May Alcott (* 29. November 1832 in Germantown, Pennsylvania; † 6. März 1888 in Roxbury, Massachusetts) war eine US-amerikanische Schriftstellerin. Weltweit berühmt wurde sie als Autorin der Jugendbuch-Tetralogie Little Women, die auf Kindheitserlebnissen mit ihren drei Schwestern beruht.

Kindheit und erste Werke

Louisa May Alcotts Eltern waren Abigail May Alcott, eine Vorreiterin der sozialen Arbeit, und Amos Bronson Alcott, Pädagoge und bekennender Transzendentalist. Louisa wurde 1832 als zweite der vier Töchter des Paares in Germantown geboren. 1834 zogen die Alcotts nach Boston, wo Elizabeth Sewall Alcott, die dritte Tochter der Familie, zur Welt kam. Amos Bronson half dort die experimentelle Temple School zu gründen und trat mit Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau dem Transcendental Club bei.

Seit frühster Kindheit lebte Louisa Alcott in Armut, einerseits, weil das der antimaterialistischen Einstellung ihres Vaters entsprach, aber auch, weil er nicht mit Geld umgehen konnte. Als Konsequenz des Misserfolges seines Schulmodells musste die Familie 1840 erneut umziehen, diesmal nach Concord, Massachusetts. 1843 kam die Familie für kurze Zeit in Fruitlands, einer transzendentalen Einrichtung, unter. Nach einer weiteren Station in gemieteten Räumen erstanden die Alcotts schließlich vom Erbe der Mutter und mit Emersons Unterstützung, der ein guter Freund der Familie wurde, ein Haus in Concord.

Amos Alcott unterrichtete seine Töchter zu Hause, doch lernten die Kinder viel durch die zahlreichen Freunde der Familie wie Emerson, in dessen Bibliothek sie stöbern durften, und Thoreau, mit dem sie die Natur in ihrer Umgebung erkundeten, sowie Nathaniel Hawthorne und Margaret Fuller. Die Erfahrungen der Fruitlands-Zeit hat Louisa in Transcendental Wild Oats, veröffentlicht in Silver Pitchers, 1876, festgehalten.

Text: “Louisa May Alcott”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Louisa May Alcott

29 bücher