Porträt von Louise-Elisabeth Vigée-Lebrun
Foto: Élisabeth Louise Vigée Le Brun · Wikimedia Commons

Autor

Louise-Elisabeth Vigée-Lebrun

Französische Malerin

Geboren
16. April 1755, Paris
Gestorben
30. März 1842, Paris
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Malerin, Salonnière, Schriftstellerin und Künstlerin
Strömung
Rokoko und Klassizismus
Wichtige Werke
Marie Antoinette mit einer Rose · Marie Antoinette und ihre Kinder · Baronne de Crussol

Leben und Werk

Louise-Élisabeth Vigée-Le Brun (auch Le Brun; * 16. April 1755 in Paris; † 30. März 1842 ebenda, bestattet in Louveciennes) war eine französische Malerin, die zahlreiche Porträts europäischer Adliger anfertigte. Ihre Werke sind dem Rokoko und später dem Klassizismus zuzuordnen.

Kindheit und Jugend

Louise-Élisabeth wurde als Tochter des Malers Louis Vigée (1715–1767) und der Friseurin Jeanne Maissin (1728–1800) in der Rue Coquillière in Paris geboren und in St-Eustache getauft. Mit drei Monaten wurde sie zu Bauern nach Épernon nahe Chartres gebracht, wo sie fünf Jahre blieb. Zurück in Paris wurde sie 1760 im Klosterinternat Couvent de la Trinité in der Rue de Charonne untergebracht. Dort fielen bald die Zeichnungen der jungen Louise-Élisabeth in ihren Heften und auf den Wänden auf. Auch der Vater war von den Zeichnungen seiner sechs- oder siebenjährigen Tochter begeistert und sagte ihr eine Zukunft als Malerin voraus. 1767 verließ sie das Internat, um wieder bei ihren Eltern zu leben. Ihren ersten Kunstunterricht erhielt sie von ihrem Vater. Nach seinem Tod am 9. Mai vertiefte sich Élisabeth in die Zeichenkunst und nahm Unterricht bei Gabriel Briard, Mitglied der Académie royale de peinture et de sculpture, später bei Claude Joseph Vernet. Im selben Jahr heiratete ihre Mutter den Goldschmied Jacques-François Le Sèvre.

Die Familie zog in die Rue Saint-Honoré gegenüber dem Palais Royal. Bei Besuchen kopierte Élisabeth Bilder alter Meister aus Privatsammlungen. Bereits mit 15 Jahren verdiente sie sich ihr Geld durch professionelle Porträts. Bestellungen von Verehrern, die nur ein Treffen mit ihr im Sinn hatten, wies sie zurück. Nachdem ihr Atelier 1774 mangels Lizenz geschlossen worden war, bewarb sie sich an der Académie de Saint-Luc, wo man sich bereit erklärte, ihre Arbeiten auszustellen. Am 25. Oktober 1774 wurde sie Mitglied der Académie de Saint-Luc. Nachdem ihr Stiefvater sich zur Ruhe gesetzt hatte, mietete die Familie eine Wohnung im Hôtel Lebrun in der Rue de Cléry, das dem Maler und Kunsthändler Jean-Baptiste-Pierre Lebrun gehörte.

Text: “Élisabeth Vigée-Lebrun”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Louise-Elisabeth Vigée-Lebrun

1 buch