Porträt von Louise Imogen Guiney
Foto: Edward Everett Hale (April 3, 1822 – June 10, 1909) · Wikimedia Commons

Autor

Louise Imogen Guiney

US-amerikanische Autorin, Biografin und Journalistin

Geboren
7. Januar 1861, Roxbury
Gestorben
2. November 1920, Gloucestershire
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Schriftstellerin, Dichterin, Essayistin, Kurzgeschichtenautorin und Postmeisterin

Leben und Werk

Louise Imogen Guiney (* 7. Januar 1861 in Roxbury, Massachusetts; † 2. November 1920 in Gloucestershire, England) war eine US-amerikanische Autorin, Biografin und Journalistin.

Leben

Guiney war die Tochter von Patrick Robert Guiney, einem irischstämmigen amerikanischen Bürgerkriegsgeneral und Rechtsanwalt aus dem County Tipperary, und Jeannette Margaret Doyle. Sie wurde römisch-katholisch erzogen und besuchte die Klosterschule Notre Dame in Boston sowie die Academy of the Sacred Heart in Providence, Rhode Island, die sie 1879 abschloss.

In den folgenden 20 Jahren arbeitete sie in verschiedenen Berufen, unter anderem als Postmeisterin und Katalogisiererin in der Boston Public Library. Sie war Mitglied mehrerer literarischer und sozialer Clubs und hatte laut ihrem Freund, dem Ralph Adams Cram „den vitalsten und kreativsten persönlichen Einfluss“ auf ihren Bekanntenkreis von Schriftstellern und Künstlern in Boston.

Im Jahr 1901 zog Guiney nach Oxford, England, um sich auf ihre Gedichte und Essays zu konzentrieren. Anlässlich des hundertsten Geburtstags von Kardinal Newman im Jahr 1901 stiftete sie der Kirche St. Mary and St. Nicholas, Littlemore, ein in Oberammergau geschnitztes Kruzifix.

Guiney schrieb für The Atlantic Monthly, Scribner’s Magazine, McClure’s Magazine, Blackwood's Magazine, Dublin Review, The Catholic World und die Catholic Encyclopedia.

Zusammen mit Gwenllian Morgan bereitete Guiney Materialien für eine Ausgabe und Biografie des anglo-walisischen metaphysischen Dichters Henry Vaughan aus dem 17. Jahrhundert vor. Weder Guiney noch Morgan lebten jedoch lange genug, um das Projekt zu vollenden, aber ihre Forschungen wurden von F. E. Hutchinson für seine 1947 erschienene Biografie Henry Vaughan verwendet.

Text: “Louise Imogen Guiney”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Louise Imogen Guiney

13 bücher