Porträt von Lucy Aikin
Foto: Lucy Aikin · Wikimedia Commons

Autor

Lucy Aikin

Englische Schriftstellerin

Geboren
6. November 1781, Warrington
Gestorben
29. Januar 1864, Hampstead
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland und Königreich Großbritannien
Beruf
Schriftstellerin, Historikerin, Romancière und Frauenrechtlerin
Wichtige Werke
Epistles on Women · Memoirs of the Court of Queen Elizabeth · The Memoirs of the Court of King James the First · The Swiss Family Robinson: in Words of One Syllable · Robinson Crusoe: in words of one syllable · The pilgrim's progress: in words of one syllable · Aesop's Fables: In Words of One Syllable · Sandford and Merton; in words of one syllable

Leben und Werk

Lucy Aikin (* 6. November 1781 in Warrington, damals Lancashire; † 29. Januar 1864 in Hampstead) war eine englische Schriftstellerin, Biografin und Korrespondentin. Sie veröffentlichte auch unter Pseudonymen, z. B. als Mary Godolphin. Zu ihrer literaturbegeisterten Familie gehörte auch ihre Tante Anna Laetitia Barbauld, eine Autorin von Gedichten, Essays und Kinderbüchern.

Leben

Aikin wurde 1781 als viertes Kind des Arztes John Aikin (1747–1822) und seiner Frau Martha Jennings († 1830) in eine literarische Familie prominenter Unitarier geboren. Lucys Vater war zusätzlich Historiker, und ihr Großvater, ebenfalls mit Namen John Aikin (1713–1780), war ein unitarischer Gelehrter und theologischer Tutor, der eng mit der Warrington Academy verbunden war. Lucys Tante war Anna Laetitia Barbauld, eine bekannte Kinderbuchautorin, während ihr Bruder Arthur Aikin (1773–1854) Chemiker, Mineraloge und wissenschaftlicher Schriftsteller wurde, und ihr Bruder Charles Rochemont (1775–1847) wurde von Barbauld adoptiert und wurde Arzt und Chemiker. Ein weiterer Bruder, der Architekt Edmund Aikin (1780–1820), schrieb einflussreiche Werke über Architektur.

Lucy Aikin lebte mit ihren Eltern in Great Yarmouth und Stoke Newington bis zum Tod ihres Vaters im Jahr 1822, als sie nach Hampstead zog. Dort verbrachte sie, abgesehen von einer kurzen Zeit in Wimbledon, den Rest ihres Lebens.

Sie besuchte kurzzeitig eine Tagesschule in Yarmouth, wurde aber größtenteils privat von ihrem Vater und ihrer Tante, einer frühen Kritikerin des Bildungssystems, unterrichtet. Sie „las viel in englischer, französischer, italienischer und lateinischer Literatur und Geschichte“, begann im Alter von 17 Jahren für Zeitschriften zu veröffentlichen und unterstützte bald ihren Vater als Herausgeberin seiner Schriften.

Text: “Lucy Aikin”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Lucy Aikin

4 bücher