Autor
Ludwig Uhland
Deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler und Landtagsabgeordneter
- Geboren
- 26. April 1787, Tübingen
- Gestorben
- 13. November 1862, Tübingen
- Staatsangehörigkeit
- Königreich Württemberg
- Beruf
- Linguist, Dichter, Liedtexter, Politiker und Rechtsanwalt
Leben und Werk
Johann Ludwig „Louis“ Uhland (* 26. April 1787 in Tübingen; † 13. November 1862 ebenda) war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist und Politiker. Er hat bedeutende Beiträge zur Mediävistik, der Erforschung des Mittelalters, geleistet und war Abgeordneter im ersten gesamtdeutschen Parlament, der Frankfurter Nationalversammlung.
Herkunft und Jugend
Johann Ludwig Uhland wurde in Tübingen im Herzogtum Württemberg geboren. Der Stammbaum der Gelehrtenfamilie Uhland lässt sich bis ins 16. Jahrhundert nachweisen. Seit 1720 lebte die Familie Uhland in Tübingen (zuvor in Kleingartach). Ludwig Uhlands Großvater Ludwig Joseph Uhland (1722–1803) wirkte als Diakon in Marbach. 1761 erhielt er einen Ruf an die Eberhard Karls Universität Tübingen auf den Lehrstuhl für Geschichte, ab 1776 bekleidete er dort den Lehrstuhl für Theologie. Uhlands Vater Johann Friedrich Uhland (1756–1831) war Licentiat beider Rechte, Hofgerichtsadvokat und seit 1783 Universitätssekretär in Tübingen. Die Mutter Uhlands hieß Elisabeth geb. Hoser (1760–1831). Uhland gehörte demnach von Haus aus zu einer „altwürttembergischen Familie von bürgerlich-gelehrtem Zuschnitt“.
Ludwig Uhland hatte drei Geschwister; sein ältester Bruder war bald nach der Geburt verstorben, der zweitälteste, Friedrich, starb im Alter von zehn Jahren an Scharlach. Seine jüngere Schwester Luise (1795–1836) wurde erst nach Friedrichs Tod geboren.
Ludwig Uhland wuchs in Tübingen auf. Sein Geburtshaus in der Tübinger Neckarhalde 24 ist bis heute – denkmalgeschützt mit unveränderter Fassade – der Nachwelt erhalten geblieben. Wenige Monate nach Ludwigs Geburt zog die Familie in das Haus des väterlichen Großvaters in die Hafengasse um. Von 1793 bis 1801 besuchte Ludwig Uhland die Schola Anatolica – die damalige Tübinger Lateinschule. Im Sprachunterricht war er begabt und bekam darin im Gegensatz zur Mathematik stets gute Noten.
Text: “Ludwig Uhland”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Ludwig Uhland
1 buch

