Autor

M. H. Van Campen

Niederländischer Schriftsteller und Literaturkritiker

Geboren
1. Juli 1874, Amsterdam
Gestorben
14. September 1942, KZ Auschwitz
Staatsangehörigkeit
Königreich der Niederlande
Beruf
Schriftsteller und Literaturkritiker

Leben und Werk

Michel Herman van Campen (geboren 1. Juli 1874 in Amsterdam; gestorben 14. September 1942 im KZ Auschwitz) war ein niederländischer Schriftsteller und Literaturkritiker.

Leben

Über Mich(i)el Herman van Campen ist nur wenig bekannt. Der Wiener Schriftsteller Eugen Hoeflich reiste 1923 nach Amsterdam und bezeichnete ihn in einem Tagebucheintrag als einen neben Israël Querido aus der selbstbewussten jüdischen Arbeiterschaft der Amsterdamer Diamantschleifereien stammenden Schriftsteller. Van Campen wurde Bibliothekar bei der Gewerkschaft Algemene Nederlandse Diamantbewerkersbond (ANDB). Er schrieb Kritiken für die Literaturzeitschrift De Gids. Er veröffentlichte 1921 einen Überblick zur gegenwärtigen niederländischen Romanliteratur.

Van Campen war mit Duifje Houthakker (1882–1942) verheiratet, sie hatten drei Kinder.

Während der deutschen Besetzung der Niederlande wurde van Campen 1942 mit seiner Frau deportiert und im Konzentrationslager Auschwitz ermordet.

Schriften (Auswahl)

Bikoerim. Van Dishoeck, 1903

Opstellen. Van Dishoeck, 1908

Schetsen en critische opstellen. Luctor et Emergo, 1911

Over literatuur. Bundel 1. Wereldbibliotheek, 1915

Over literatuur. Bundel 2. Sijthoff’s, 1919

Nederlandsche romancières van onzen tijd, 1921

Text: “Michel Herman van Campen”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von M. H. Van Campen

1 buch