Porträt von M. P. Shiel
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

M. P. Shiel

Britischer Schriftsteller

Geboren
21. Juli 1865, Plymouth
Gestorben
17. Februar 1947, Chichester
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Schriftsteller, Übersetzer, Dolmetscher und Herausgeber
Wichtige Werke
Die purpurne Wolke · Kingdom of Redonda · Xélucha and Others · Prince Zaleski and Cummings King Monk

Leben und Werk

Matthew Phipps Shiel (als Autor meist M. P. Shiel; geboren am 20. Juli 1865 in Plymouth, Montserrat, British West Indies; gestorben am 17. Februar 1947 in Chichester, West Sussex) war ein britischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk ist der Zukunftsroman Die purpurne Wolke.

Leben

Shiel war das zehnte Kind und der einzige Sohn des aus Irland stammenden Kaufmanns und methodistischen Laienpredigers Matthew Dowdy Shiell – das zweite „l“ im Familiennamen ließ Shiel weg, als er zu publizieren begann – und von Priscilla Ann Blake, einer Mulattin, und wuchs auf der britischen Karibikinsel Montserrat auf. An seinem 15. Geburtstag wurde er seiner Darstellung nach als Filipe I. zum König von Santa Maria Redonda, einer kleinen, unbewohnten Insel nahe Antigua, die sein Vater angeblich 1865 für sich beansprucht hatte.

Er studierte zunächst am Harrison College in Barbados und absolvierte danach die Übersetzerschule des King’s College in London. Er scheint sprachbegabt gewesen zu sein und soll mehrere Sprachen beherrscht haben, darunter Griechisch, Latein, Italienisch, Französisch, Spanisch und Polnisch. Nach seinem Studium unterrichtete er eine Zeit lang Mathematik. Shiel soll anschließend medizinische Vorlesungen an der Medical School des St Bartholomew’s Hospital besucht haben, konnte sich aber für die Medizin nicht begeistern.

1895 begann Shiel eine Reihe von Kurzgeschichten um den Protagonisten Prinz Zaleski zu veröffentlichen. Er war seit er 17 war von den Erzählungen Edgar Allan Poes begeistert, zugleich machten in jenen Jahren die Sherlock-Holmes-Geschichten von Arthur Conan Doyle Furore. Dementsprechend werden die Prinz-Zaleski-Geschichten von Sam Moskowitz als „Sherlock Holmes im House of Usher“ charakterisiert. Es folgte 1896 der Roman The Rajah's Sapphire und im folgenden Jahr die Erzählungssammlung Shapes in the Fire mit einigen der bizarrsten Beispiele von Shiels ausladender, barocker, mit schmückendem Beiwerk und extravaganter Terminologie überladener Prosa.

Text: “M. P. Shiel”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von M. P. Shiel

6 bücher