Porträt von Margot Asquith
Foto: Alice Hughes · Wikimedia Commons

Autor

Margot Asquith

Britische Schriftstellerin und Gattin des britischen Premierministers Herbert Henry Asquith

Geboren
2. Februar 1864, Peeblesshire
Gestorben
28. Juli 1945, Groß-London
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Autobiografin, Tagebuchschreiberin und Schriftstellerin

Leben und Werk

Margot Asquith, Countess of Oxford and Asquith, geborene Emma Alice Margaret Tennant (* 2. Februar 1864 in Peeblesshire; † 28. Juli 1945) war eine britische Schriftstellerin. Asquith wurde vor allem bekannt als Gattin des langjährigen britischen Premierministers Herbert Henry Asquith sowie als Verfasserin eines vielgelesenen Erinnerungsbuches (The Autobiography of Margot Asquith).

Leben und Wirken

Margot Asquith war das elfte Kind des Industriellen und Politikers Charles Clow Tennant und seine Ehefrau Emma Winsloe. Nach einer behüteten, aber freien Kindheit, die sie überwiegend auf dem Landsitz ihrer Eltern verbrachte, wurde Tennant in die Londoner Gesellschaft eingeführt, in der sie rasch zu einer festen Größe wurde. Gemeinsam mit ihrer Schwester Laura, die 1887 den einflussreichen Lord Alfred Lyttelton ehelichte, stand sie dabei jahrelang im Mittelpunkt eines politisch-kulturellen Salons, der in Anlehnung an ein Spottwort von Charles Beresford „The Souls“ genannt wurde.

Am 10. Mai 1894 heiratete sie den verwitweten liberalen Politiker Herbert Henry Asquith. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen nur zwei das Säuglingsalter überlebten: Elizabeth Asquith (1897–1945), die 1919 den rumänischen Prinzen Antoine Bibesco heiratete, und der Regisseur Anthony Asquith (1902–1968).

Nachdem Herbert Asquith 1908 zum Premierminister berufen worden war, nahm Margot Asquith einen zentralen Platz im öffentlichen Leben Großbritanniens ein. Abseits der „üblichen“ Repräsentationsfunktionen der Premierministersgattin fiel Margot Asquith vor allem durch die energische Art auf, mit der sie ihren Mann für ihre Meinungen in politischen und gesellschaftlichen Fragen einzunehmen versuchte. Zudem wurde ihre forsche und nach außen gekehrte Umgangsart von breiten Teilen der britischen Presse und Öffentlichkeit mit Missfallen betrachtet.

Text: “Margot Asquith”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Margot Asquith

2 bücher