Porträt von Marie Bashkirtseff
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

Marie Bashkirtseff

Ukrainisch-französische Malerin, Schriftstellerin, Philosophin

Geboren
11. November 1860, Hawronzi
Gestorben
31. Oktober 1884, 17. Arrondissement von Paris
Staatsangehörigkeit
Russisches Kaiserreich und Frankreich
Beruf
Malerin, Bildhauerin, Tagebuchschreiberin, Schriftstellerin und Biografin
Strömung
Realismus
Wichtige Werke
Die Schwägerin der Künstlerin

Leben und Werk

Marie Bashkirtseff (russisch Мария Константиновна Башкирцева Maria Konstantinowna Baschkirzewa; * 24. November 1858 oder 1860 auf dem Gut Gawronzy bei Dykanka, Gouvernement Poltawa, Russisches Kaiserreich, heute Oblast Poltawa, Ukraine; † 31. Oktober 1884 in Paris) war eine russische Malerin, deren Gemälde in Frankreich entstanden sind. Ihr Werk ist dem Naturalismus zuzuordnen. Die postume Edition ihres Tagebuchs 1887 avancierte zu einem Kultbuch ihrer Frauengeneration. Ihr Leben wurde mehrmals verfilmt, unter anderem in Italien mit der Schauspielerin Isa Miranda.

Leben

Marie Bashkirtseff wurde auf dem Familiengut Gawronzy (heute Hawrontsi) geboren. Sie entstammte zwei Familien des begüterten russischen Landadels, den Babanins und den Baschkirzews. Ihr Vater, Konstantin Bashkirtseff, war Marschall des Adels. Kurz nach der Geburt von zwei Kindern trennten sich die Eltern und Marie wuchs bei ihrer Mutter auf dem Gut der Großeltern auf. Nach rastlosen Ortswechseln von Wien, Baden-Baden, Genf, Spa, Oostende bis Paris während der Jahre 1870–1872 ließen sich Mutter, Großeltern und Tante in Nizza nieder. Zum gehobenen Lebensstil der Familie gehörte neben französischen und englischen Gouvernanten auch ein sogenannter „Negerknabe“. In früher Jugend begann Marie Bashkirtseff ein Tagebuch zu führen. Drei Reisen führten sie in Begleitung von Verwandten und Dienerinnen auch nach Russland, vier insgesamt nach Italien und eine nach Spanien. In ihrer Heimat besuchte sie die Dörfer Hawrontsi und Tschernjiakiwtsi, den Kotschubej-Palast in Dykanka sowie die Städte Kiew, Charkow und Sumy.

Text: “Marie Bashkirtseff”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Marie Bashkirtseff

1 buch