Autor
Mary Brunton
Schottische Schriftstellerin
- Geboren
- 1. November 1778, Barra
- Gestorben
- 7. Dezember 1818, Edinburgh
- Staatsangehörigkeit
- Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland und Königreich Großbritannien
- Beruf
- Romancière und Schriftstellerin
Leben und Werk
Mary Brunton, geborene Balfour (* 1. November 1778 auf Burray, Orkney; † 7. Dezember 1818 in Edinburgh) war eine schottische Schriftstellerin und literarische Zeitgenossin von Jane Austen.
Leben
Mary Balfour war die Tochter von Oberst Thomas Balfour of Elwick, einem Offizier der britischen Armee, und Frances Ligonier, Tochter von Oberst Francis Ligonier und Schwester des zweiten Earl Ligonier. Ihre frühe Bildung war begrenzt, aber ihre Mutter brachte ihr Musik, Italienisch und Französisch bei.
Um 1798 lernte sie den Reverend Alexander Brunton kennen, einen Geistlichen der Church of Scotland. Obwohl ihre Mutter die Verbindung missbilligte, brannte sie am 4. Dezember 1798 mit Brunton durch, als er sie in einem Ruderboot von der Insel Gairsay rettete. Er war bis 1797 Pfarrer in Bolton bei Haddington, East Lothian, und danach in zwei aufeinanderfolgenden Kirchengemeinden in Edinburgh: New Greyfriars ab 1803 und Tron Kirk ab 1809. In der Zwischenzeit wurde er 1813 Professor für Orientalische Sprachen an der Universität.
Sie führten eine glückliche Ehe, hatten aber keine Kinder. Unter der Anleitung ihres Mannes entwickelte sie ein Interesse an der Philosophie und schrieb in einem Brief an ihre Schwägerin, dass sie es befürwortete, wenn Frauen alte Sprachen und Mathematik lernten, was zu dieser Zeit noch eine seltene weibliche Betätigung war. Im Jahr 1809 unternahm das Paar eine Reise nach Harrogate und in den englischen Lake District, die allerdings nicht auf ihre Zustimmung stieß: „Eine Landschaft ohne Hügel scheint mir so interessant zu sein wie ein Gesicht ohne Nase!“ (S. xxxii, Einleitung) Brunton wurde im Alter von 39 Jahren schwanger und starb in ihrem Haus in der Albany Street 35, nachdem sie einen totgeborenen Sohn zur Welt gebracht hatte.
Text: “Mary Brunton”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

