Porträt von Massimo d' Azeglio
Foto: Francesco Hayez · Wikimedia Commons

Autor

Massimo d' Azeglio

Italienischer Schriftsteller, Maler und Politiker

Geboren
24. Oktober 1798, Turin
Gestorben
15. Januar 1866, Cannero Riviera
Staatsangehörigkeit
Königreich Italien und Königreich Sardinien (1720-1861)
Beruf
Politiker, Maler, Schriftsteller, Historiker und Kurzgeschichtenautor
Wichtige Werke
Traveling from Varenna to Lierna (d'Azeglio)

Leben und Werk

Massimo Taparelli d’Azeglio (Massimo Taparelli, Marchese d’Azeglio; * 24. Oktober 1798 in Turin; † 15. Januar 1866 ebenda) war ein italienischer Schriftsteller, Maler und Politiker.

Leben

Massimo d’Azeglio war vor allem romantischer Schriftsteller in der Nachfolge Alessandro Manzonis und wurde durch historische Romane und romantisch inspirierte Gemälde bekannt. Er war mit einer von Manzonis Töchtern verheiratet.

Am Anfang seiner politischen Aktivität stand eine Reise, die er 1845 auf Veranlassung seines Vetters Cesare Balbo durch die Romagna unternahm, um sich dort über die Zustände des Landes zu informieren. In seinem Reisebericht, den er ein Jahr später veröffentlichte, kritisierte er die päpstlichen Verwaltungsbehörden, warnte aber vor einer Revolution und sprach sich für liberale Reformen aus. Nach dem Amtsantritt Papst Pius IX. hoffte er auf ein geeintes Italien unter dessen Vorherrschaft.

Ende Mai 1848 zeichnete er sich als Oberst unter General Durando bei der Verteidigung von Vicenza aus. Am 10. Juni, als der Kampf am Monte Berico verloren ging, wurde er beim Rückzug am rechten Knie verwundet. Er entkam nach Ferrara, wo er vom Kardinalslegaten Luigi Ciacchi zwei Wochen unterstützt wurde, bevor er nach Bologna ging, wo er den ganzen Monat Juli verblieb. Im August 1848 erholte er sich in der Villa La Scala in Florenz. Ende November 1848 kehrte er nach Turin zurück, um sich an der Arbeit des Parlaments zu beteiligen. Am 10. Dezember erhielt er einen offiziellen Aufruf des Königs die Präsidentschaft des Rates des Königreichs Sardinien zu übernehmen, denn d’Azeglio jedoch zunächst ablehnte.

Text: “Massimo d’Azeglio”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Massimo d' Azeglio

4 bücher