Porträt von Maurice Barrès
Foto: Auguste Léon · Wikimedia Commons

Autor

Maurice Barrès

Französischer Schriftsteller

Geboren
19. August 1862, Charmes
Gestorben
4. Dezember 1923, Neuilly-sur-Seine
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Schriftsteller, Politiker, Romancier und Journalist
Strömung
Symbolismus

Leben und Werk

Maurice Barrès, eigentlich Auguste-Maurice Barrès, (* 19. August 1862 in Charmes, Lothringen; † 4. Dezember 1923 in Neuilly-sur-Seine) war ein französischer Romancier, Martinist, Journalist und Politiker der nationalen Rechten.

Leben

Der zugleich als Autor und homo politicus sehr bekannte und einflussreiche Barrès wurde in Charmes an der Mosel (Département Vosges) geboren, nahe der damaligen Grenze zwischen Frankreich und Deutschland.

Als Maurice fast acht Jahre alt war, begann der Krieg 1870/71 am 2. August 1870 mit dem Angriff französischer Truppen auf Saarbrücken. Nach elf teils verlustreichen Schlachten (Weißenburg – Spichern – Wörth – Colombey – Straßburg – Toul – Mars-la-Tour – Gravelotte – Metz – Beaumont – Noisseville) geriet in der Schlacht von Sedan der französische Kaiser Napoléon III. in Gefangenschaft; damit endete die erste Phase dieses Krieges.

Das neugegründete Deutsche Kaiserreich annektierte im Frieden von Frankfurt das Elsass und Lothringen und schuf das Reichsland Elsaß-Lothringen.

Die neugezogene deutsch-französischen Grenze entsprach ungefähr dem damaligen Verlauf der Sprachgrenze. Barrès verbrachte seine Gymnasialjahre als Internatsschüler in Nancy, quasi mit dem Blick auf die von den Revanchisten in Frankreich vielzitierte ligne bleue des Vosges (= die blaue Horizontlinie der Vogesen). Er wurde früh zu einem Nationalisten und forderte Rache an Deutschland. Léon Gambetta prägte damals den Satz toujours y penser, jamais en parler (immer daran denken, niemals davon sprechen).

Text: “Maurice Barrès”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Maurice Barrès

6 bücher