Porträt von Mihály Babits
Foto: Strelisky fotóműhely · Wikimedia Commons

Autor

Mihály Babits

Ungarischer Dichter, Übersetzer und Publizist (1883-1941)

Geboren
26. November 1883, Szekszárd
Gestorben
4. August 1941, Budapest
Staatsangehörigkeit
Ungarn
Beruf
Dichter, Schriftsteller, Übersetzer, Esperantist und Literaturhistoriker
Strömung
Symbolismus

Leben und Werk

Mihály Babits von Szentistván [ˈmihaːj ˈbɒbiʧ] (auch Michael Babits, * 26. November 1883 in Szekszárd; † 4. August 1941 in Budapest) war ein ungarischer Dichter, Übersetzer und Publizist der Nyugat-Epoche der ungarischen Literatur.

Leben

Er studierte von 1901 bis 1905 ungarische, französische und lateinische Philologie an der Universität Budapest und interessierte sich besonders für die Philosophie Schopenhauers und Nietzsches und seines Lehrers László Négyesy.

Nach dem Studium arbeitete er als Lehrer in Szeged (1906–1908), Fogaras (1908–1911), Újpest (1911) und Budapest (1912–1918), als Übersetzer, Redakteur der Zeitschrift Nyugat (1916) und er war mit Zeitgenossen wie Dezső Kosztolányi Mittelpunkt des literarischen Lebens in Budapest. 1919, zur Zeit der Räterepublik in Ungarn, erhielt er eine Professur an der Universität Budapest, die ihm nach ihrer Niederschlagung wieder entzogen wurde.

Babits ist auch einer der wichtigsten literarischen Übersetzer Ungarns. So übersetzte er unter anderen Sophokles, Goethe, Shakespeare, Wilde und Baudelaire. Seine hervorragendste Arbeit ist die vollständige Übertragung von Dantes Göttlicher Komödie ins Ungarische.

1921 heiratete er Ilona Tanner, die später unter dem Namen Sophie Török Gedichte veröffentlichte. 1923 übersiedelte Babits nach Esztergom und wurde 1927 Mitglied der Kisfaludy-Gesellschaft. Von 1931 bis 1937 wohnte er in der Attila út 133 in Buda. 1937 erkrankte er an Kehlkopfkrebs, nach mehreren Jahren schwerer Krankheit starb er 1941. Mit seinem Tod endete auch die Nyugat-Epoche der ungarischen Literatur.

Text: “Mihály Babits”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Mihály Babits

2 bücher