Porträt von Novalis
Foto: Franz Gareis · Wikimedia Commons

Autor

Novalis

Deutscher Dichter der Frühromantik

Geboren
2. Mai 1772, Wiederstedt
Gestorben
25. März 1801, Weißenfels
Staatsangehörigkeit
Kurfürstentum Sachsen
Beruf
Dichter, Liedtexter, Philosoph, Ingenieur und Literaturtheoretiker
Strömung
Deutsche Romantik, Romantik und Literatur der Romantik
Wichtige Werke
Heinrich von Ofterdingen · Hymnen an die Nacht

Leben und Werk

Novalis (* 2. Mai 1772 auf Schloss Oberwiederstedt; † 25. März 1801 in Weißenfels), eigentlich Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, war ein deutscher Schriftsteller der Frühromantik und Philosoph.

Herkunft

Friedrich von Hardenberg entstammte einem alten niedersächsischen Adelsgeschlecht. Geboren wurde er auf dem Rittergut Oberwiederstedt in dem unter kursächsischer Sequesterverwaltung stehenden Teil der Grafschaft Mansfeld. In Oberwiederstedt und auf dem Gut Schlöben verbrachte Novalis seine Kindheit und frühe Jugend.

Sein Vater Heinrich Ulrich Erasmus von Hardenberg (1738–1814) wurde 1784 zum Direktor der Salinen in Dürrenberg, Artern und Kösen ernannt, weshalb die Familie 1786 von Schlöben nach Weißenfels umzog. Er war ein streng pietistischer Mensch und Mitglied der Herrnhuter Brüdergemeine. Den frühen Tod seiner ersten Frau sah er als Strafe für sein bisheriges außerordentlich weltliches Leben an. Mit seiner zweiten Ehefrau Auguste Bernhardine Freifrau von Hardenberg, geborene von Bölzig (1749–1818), hatte er elf Kinder, unter denen das Zweitgeborene Friedrich war.

In der Kirche in Oberwiederstedt wurde Novalis auf den Namen Georg Philipp Friedrich getauft. Sein Rufname war – wie zu dieser Zeit allgemein üblich – der letzte Vorname vor dem Familiennamen, also „Friedrich“ oder kurz „Fritz(e)“. Das mutmaßliche Taufhäubchen von 1772 wird heute neben dem einzigen Ölgemälde in der Dauerausstellung im Schloss Oberwiederstedt gezeigt.

Ausbildung

Zunächst wurde der Junge von Hauslehrern unterrichtet, unter anderem 1781/82 von Carl Christian Erhard Schmid (1761–1812), der ihn zu Beginn seines Studiums in Jena erneut betreute. Novalis besuchte 1790 die Prima des Gymnasiums in Eisleben unter Rektor Christian David Jani, wo er die damals üblichen Kenntnisse der Rhetorik und der antiken Literatur erwarb. Der Onkel, Friedrich Wilhelm von Hardenberg, Landkomtur des Deutschen Ordens, nahm Novalis als Zwölfjährigen fast ein Jahr in seine Obhut auf der Deutschordenskommende Lucklum.

Text: “Novalis”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Novalis

1 buch