Porträt von Otto Roquette
Foto: nach einer Photographie gestochen von A. Wegner, Leipzig · Wikimedia Commons

Autor

Otto Roquette

Deutscher Schriftsteller

Geboren
19. April 1824, Krotoschin
Gestorben
18. März 1896, Darmstadt
Staatsangehörigkeit
Deutsches Reich
Beruf
Schriftsteller

Leben und Werk

Otto Roquette (* 19. April 1824 in Krotoschin bei Posen; † 18. März 1896 in Darmstadt) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Roquette war hugenottischer Abstammung; er war der Sohn des Landgerichtsrats Louis Jean Roquette und dessen Ehefrau Antoinette Barraud. Seinen ersten Unterricht erfuhr er durch seinen Großvater, einen reformierten Pastor. 1834 kam er nach Bromberg und studierte 1846–1850 Philologie und Geschichte an den Universitäten Heidelberg, Berlin und Halle. Er schloss sich während seiner Studienzeit der Fürstenthal-Burschenschaft in Halle und von 1844 bis 1847 der alten Heidelberger Burschenschaft Teutonia an. Nach Reisen in die Schweiz und nach Italien zog er 1852 nach Berlin. Dort schloss er Bekanntschaft u. a. mit August Förster, Alfred Graefe, Rudolf Kögel und Hans von Thümmel. Des Öfteren traf man sich auch zum Gedankenaustausch bei der Schriftstellerin Louise von François in Weißenfels.

1853 holte man Roquette als Lehrer für Deutsch und Geschichte ans Blochmannsche Institut nach Dresden. 1857 kehrte er nach Berlin zurück und wurde 1862 Professor für Literaturgeschichte an der preußischen Kriegsakademie, bevor er 1867 an die königliche Gewerbeakademie wechselte. Während dieser Zeit zählte er zu den Gästen der regelmäßigen Treffen der Gesellschaft Tunnel über der Spree.

1863 wurde er Ehrenmitglied der Sängerschaft St. Pauli Leipzig. 1868 wurde er Corpsschleifenträger der Teutonia Berlin. Ab 1869 unterrichtete er am Polytechnikum Darmstadt. In der Zeit von 1878 bis 1881 und nochmals von 1894 bis zu seinem Tod 1896 hatte er auch nebenamtlich die Leitung der Hochschulbibliothek der TH Darmstadt inne.

Text: “Otto Roquette”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Otto Roquette

1 buch