Porträt von Ouida
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Autor

Ouida

Britische Schriftstellerin (1839–1908)

Geboren
1. Januar 1839, Bury St Edmunds
Gestorben
25. Januar 1908, Viareggio
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland und Vereinigtes Königreich
Beruf
Schriftstellerin und Romancière

Leben und Werk

Ouida, eigentlich Maria Louise [de la] Ramée, manchmal auch in der Schreibweise Oui'da, (* 1. Januar 1839 in Bury St Edmunds, Suffolk, England; † 25. Januar 1908 in Viareggio, Italien) war eine britische Schriftstellerin.

Biografie

Maria Louise Ramée wurde im englischen Bury St. Edmunds geboren. Sie war die Tochter eines französischen Vaters und einer englischen Mutter. Ihr Autoren-Pseudonym Ouida ergriff Ramée auf Basis der eigenen, fehlerhaften Aussprache ihres Vornamens „Louise“ aus den Tagen ihrer frühen Kindheit. Über ihren Geburtsort schrieb sie folgende Meinung nieder:

1867 zog Ramée nach London ins Langham Hotel. Dort begann sie mit dem Verfassen von Texten in einer Umgebung des Komforts: Sie lag beim Schreiben stets im Bett ihres abgedunkelten Zimmers, umgeben von Kerzenlicht und bunter Blumendekoration. Sie erhielt beträchtliche Hotel- und Blumenrechnungen und leitete während dieser Zeit eine Reihe von Abendgesellschaften, welche von Soldaten, Politikern, bekannten Schriftstellern (unter anderem Oscar Wilde, Algernon Swinburne, Robert Browning und Wilkie Collins) und Künstlern (unter anderem John Everett Millais) besucht wurden. Viele ihrer Geschichten und Figuren basierten auf realen Personen, die sie auf diesen Veranstaltungen im Hotel getroffen hatte. William Allingham beschrieb Ramée in seinem Tagebuch von 1872 als kleinwüchsige Person, mit einem „finsteren, klugen Gesicht“ und einer Stimme, welche einem „scharfen Messer“ glich.

Ramée lebte mehrere Jahre in London, ehe sie 1871 nach Italien übersiedelte. 1874 ließ sie sich mit ihrer Mutter in Florenz nieder, um dort ihre Arbeit als Schriftstellerin fortzuführen. Zunächst mietete sie ein Apartment am Palazzo Vagnonville. Später zog sie in die Villa Farinola in Scandicci (südlich von Bellosguardo, drei Meilen von Florenz entfernt), wo sie einen luxuriösen und verschwenderischen Lebensstil bevorzugte: Neben teurer Kleidung der gehobenen Klasse sammelte sie Kunstobjekte, ritt teure Pferde und hielt sich eine große Anzahl an Hunden. Die Schriftstellerin selber erklärte, dass sie niemals mehr als £1600 von ihren Verlegern für einen Roman ausgezahlt bekam, Amerika dagegen jedoch für eine „Mine des Wohlstands“ hielt.

Text: “Ouida”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Ouida

22 bücher